Aus Volkswagen wird „Voltswagen“: Warum die Elektromobilität eine neue Ära begründet

Aus Volkswagen wird „Voltswagen“: Warum die Elektromobilität eine neue Ära begründet

von Eike Wenzel

Noch sind Elektroautos eine Nische. Doch das ändert sich gerade.

Eike Wenzel gilt als einer der renommiertesten deutschen Trend- und Zukunftsforscher und hat sich als erster deutscher Wissenschaftler mit den LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) beschäftigt. An dieser Stelle schreibt er darüber, wie die Elektromobilität die Autobranche revolutioniert.

Seit mehr als 20 Jahren wird uns das Elektroauto versprochen. Jetzt aber beginnt an zwei Orten tatsächlich seine Zukunft: im Silicon Valley und in Peking. In Palo Alto hat der Autohersteller Tesla seinen Hauptfirmensitz, in Peking werden gerade unter Hochdruck Gesetze verabschiedet, die dem erdrückenden Smog Einhalt gebieten sollen - eine zentrale Rolle bei der Lösung des Problems kommt dabei elektroangetriebenen Fahrzeugen zu.

Anzeige

Altgediente automobile Hotspots wie Wolfsburg, Neckarsulm, Stuttgart und München könnten zu Nebenschauplätzen dieses anstehenden Innovationssprungs werden.

Deutschland setzt noch immer auf Benzin und Diesel

Denn bis vor kurzem war Elektroautomobilität in Deutschland ein reines Lippenbekenntnis, sonst nichts. Unter den großen deutschen Autoherstellern gab es nicht einen, der sich ernsthaft mit dem Zukunftsgeschäft E-Mobilität auseinandergesetzt hat.

Und schaute man bei den großen Herstellern vor Ort in die Produktionshallen, so fanden sich dort vor allem provisorisch eingerichtete, so genannte Konversions-Plattformen, auf denen minimale Stückzahlen produziert wurden.

Das hat sich in den vergangenen Monaten zwar erfreulicherweise etwas verändert. Aber ein Bekenntnis zur postfossilen Autozukunft sieht anders aus.

Norwegen wagt den Sprung vom Volkswagen zum „Voltswagen“

Neben den deutschen Automobilbauern sind auch in den USA nicht alle von den E-Autos überzeugt: Demnächst können nachhaltigkeitsorientierte Autofreaks einen chicen Tesla S an jeder Ecke in Peking kaufen - nur nicht in New Jersey, Texas oder Arizona.

Dort ist das verboten, was Tesla tut und was eigentlich das Normalste der Welt ist: das glamouröse Unternehmen von Elon Musk möchte seine atemberaubend schönen und visionären Produkte in eigenen Läden direkt an den Endkunden verkaufen. So wie es Dell mit seinen Computern als einer der ersten in den 2000er-Jahren gemacht hat und wie es Apple in seinen Apple-Stores tut.

Amerikas einflussreiche Autohändler-Lobby findet das gar nicht lustig und hat es teilweise geschafft, den Direktverkauf der E-Autos zu verbieten.

Wie man dagegen die Einführung von Elektroautos voranbringt, zeigt derzeit Norwegen. Grundvoraussetzung: ein Gemeinwesen muss die Mobilitätswende wirklich wollen - und die Besteuerung für die Neoautos abschaffen. Weder die Mehrwertsteuer von 25 Prozent noch die Sondersteuer für Autokäufer muss in Norwegen für die Batteriefahrzeuge entrichtet werden. Mittlerweile surren mehr als 25.000 Elektroautos über die Straßen des Landes.

Der Anteil von Elektroautos am Fahrzeugbestand in Norwegen nähert sich damit der Ein-Prozent-Marke. Das erklärte Ziel der Regierung, bis 2018 insgesamt 50.000 Wagen ohne CO2-Ausstoß auf den Straßen zu haben, ist schon zur Hälfte erreicht. Hierzulande wurden im vergangenen Jahr nicht einmal 4.000 der Öko-Flitzer zugelassen.

E-Autos in Norwegen sind die meist verkauften Fahrzeuge

In Norwegen ist die Elektroauto-Dichte derzeit fünfzigmal so hoch wie in Deutschland. In der Statistik der Neuzulassungen lagen im September und Oktober 2013 die Elektroautos sogar an der Spitze. Oslo hat sich damit bereits den inoffiziellen Titel als Welthauptstadt der Elektromobilität verdient.

Elektroauto-Fahrer genießen in Norwegens Hauptstadt ganz offensichtliche Privilegien. Sie dürfen die Busspur benutzen. Und über das gesamte Osloer Stadtgebiet verteilt werden Parkplätze mit Ladepunkten für die Elektroflitzer bereit gehalten. Den kleinen grünen Schlüssel, der die Stromzufuhr für die Nutzer öffnet, bekommt jeder E-Autobesitzer kostenlos frei Haus geliefert.

Musks Vision ist kühn, aber doch realitätstauglich

Nummer eins bei den verkauften Wagen in Norwegen ist wiederum Tesla. Das Unternehmen liefert momentan eigentlich als weltweit einziger Anbieter ein kohärentes Zukunftskonzept, wie es mit der Automobilität in den kommenden Jahren auf komplett neuen Vertriebs-, Herstellungs- und Infrastrukturwegen weitergehen könnte.

Und Tesla nimmt tatsächlich zur Kenntnis, dass die Frage eines zukunftsfähigen Energie-Mobilitäts-Wärme-Netzwerks gelöst werden muss, um tatsächlich eine tragfähige Lösung für das Auto der Zukunft zu liefern.

Ort Nummer eins, der für den Umbruch der Automobilbranche zentral ist, ist deshalb das Silicon Valley. Ich meine damit aber nicht die technoiden Sozialingenieure von Google, sondern - Tesla. Tesla ist so frei und tut etwas, was sich hierzulande die Automobilgiganten bislang nicht zutrauen und auch nicht zumuten wollten.

Um den Sprung in eine postfossile Mobilität in die Tat umzusetzen, braucht es nämlich einen Masterplan, der im Grunde damit anfängt

1. tiefgreifend über die Potenziale der Energiewende nachzudenken und

2. sich ernsthaft über den Status neuer mobiler Lebensstile der Menschen Klarheit zu verschaffen („Welche Bedeutung hat (Auto-)Mobilität für die Lebensentwürfe des 21. Jahrhunderts?).

Tesla überrascht die Analysten immer wieder, so konnte der vorletzte Quartalsumsatz mit 761 Millionen Dollar die Analystenschätzungen (683 Millionen US-Dollar) deutlich übertreffen. Und dies trotz der schlechten PR aufgrund von Bränden in einigen Tesla-Fahrzeugen Ende des Jahres 2013. Tesla rechnet damit, 2014 rund 35.000 Fahrzeuge auszuliefern. Das wäre ein Zuwachs von 55 Prozent. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 2,013 Milliarden US-Dollar (2012: 413,5 Millionen US-Dollar).

Tesla: Börsendarling und vertikal integrierte Weltrettungsagentur

Tesla und Elon Musk haben nicht nur Autos im Kopf, sondern möchten den gesamten Energiemarkt umkrempeln - um einen neuen Weg für die Autokultur im 21. Jahrhundert zu finden. Dafür braucht es zuallererst neue Strukturen in unserer Sozioökonomie.

Der Zukunftsmarkt E-Automobilität springt nämlich nicht an, wenn man versucht, ihn halbherzig in das alte System (Öl, Verbrennungsmotor, Tankstellen) hineinzupressen. Tesla plant deshalb für fünf bis sechs Milliarden US-Dollar den Bau einer Giga-Batteriefabrik in den USA.

Musks Unternehmen wird die Batterien, die aus dieser Fabrik kommen, selbstverständlich nicht nur selbst nutzen, sondern auch anderen Autoherstellern wie Toyota anbieten. Zudem, so ist zu hören, sind die Batterien als Ministromspeicher für Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen geplant.

Wenn die Gigafactory wie geplant spätestens 2020 auf Hochtouren läuft, soll sie 500.00 Lithium-Ionen-Batterien produzieren, das entspricht momentan der gesamten weltweiten Akku-Produktionskapazität. Als Tesla vor fünf Jahren an seinem Model S zu bauen begann, kostete eine Lithium-Ionen-Batterie rund 1000 US-Dollar pro Kilowattstunde, mittlerweile kostet sie 400 US-Dollar. Preise, die deutlich unter 200 US-Dollar pro Kilowattstunde liegen, halten die meisten Elektroauto-Experten in den nächsten Jahren für möglich.

Panasonic wird sich an der Gigafactory mit einer Milliarde US-Dollar beteiligen, eine weitere Milliarde soll über Wandelanleihen hereinkommen, den Rest stemmt Tesla selbst. Die Batterie-Fabrik soll 6.500 Arbeitsplätze schaffen. Standorte werden zurzeit in New Mexiko, Nevada und Arizona geprüft (dort, wo Tesla keine Autosalons bauen darf). Im ersten Produktionsjahr sollten sich für Tesla die Batteriekosten nach eigenen Angaben um satte 30 Prozent reduzieren lassen.

Tesla bald so groß wie BMW?

Mit seinem vertikal integrierten Weltrettungskonzern will Musk endgültig weg von fossilen Rohstoffen. Und es könnte ihm tatsächlich gelingen, zum ersten elektroautomobilen Massenhersteller zu avancieren und damit auch beim Börsenkurs (aktuell 30 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung) auf Konzerne wie BMW (55 Milliarden US-Dollar) oder GM (57 Milliarden US-Dollar) aufzuschließen.

Tesla wird außerdem vielleicht schon in fünf Jahren ein wichtiger Player bei der Energiespeicherung für Erneuerbare Energien sein. Was viele nicht wissen: Elon Musk ist auch Chairman des Unternehmens Solar City, das seit einiger Zeit Tesla-Batterien bei der Nutzung seiner Solaranlage einsetzt.

Musk braucht das größenwahnsinnig anmutende Industrieprojekt der Gigafactory nicht zuletzt deshalb, um die Batteriekosten weiter zu senken. Denn nur wenn die Kosten weiter sinken, werden die Stromautomobile günstiger, und nur so lässt sich ein elektrobetriebener Massenautomarkt vorstellen.

Dies würde am Ende nicht nur die Elektromobilität entscheidend voranbringen. Nach Musks Plänen soll schon in diesem Jahr mit dem Bau der Batteriefabrik begonnen werden. Geht alles glatt, könnte die Produktion 2017 anlaufen und käme passend für den Start des neuen Tesla-Massenfahrzeugs (bisher als E-Modell bekannt, derzeit läuft die Namenssuche), das nicht mehr als 35.000 US-Dollar kosten und mit einer Batteriereichweite von mehr als 600 Kilometern ausgestattet sein soll.

Dienstleistung zentral für Musks Konzept

Kaum einer hat den digitalen Kapitalismus so genau studiert und war an einzelnen Meilensteinen so hautnah beteiligt wie Elon Musk. Musk gehörte zu den Mitgründern des Internet-Bezahldienstes PayPal, hat mit seinem Unternehmen SpaceX den privaten Raumfrachter „Dragon“ zur Raumstation ISS geschickt und träumt gerade von elektroangetriebenen Riesenflugzeugen, die vertikal wie Hubschrauber landen können.

Seine Auto- und auch alle anderen Mobilitäts- und Infrastrukturprojekte hat Musk um die Idee der bahnbrechenden Dienstleistung herum gebaut: es geht bei Tesla auch um Spaß am Fahren, aber vor allem geht es um einen neuen verkehrstechnischen Algorithmus, um die intelligenteste Art und Weise im 21. Jahrhundert individuell unterwegs zu sein.

Musk schert sich ziemlich wenig darum, ob er damit auf dem Terrain der Ölmultis wildert oder in den seit einem Jahrhundert abgesteckten Jagdgründen der Automobilriesen. Es geht um zeitgemäße Mobilität in der Welt des 21. Jahrhunderts, die geprägt ist von beschleunigtem Bevölkerungswachstum, digitaler Hypereffizienz, endlichen Rohstoffkapazitäten und dem Klimawandel. Ein grundlegend neues Denken über Mobilität, so wie Musk es mit Tesla in Aussicht stellt, ist unserer aktuellen Lage, denke ich, durchaus angemessen.

Tesla baut an einem iTunes für die innovationsgehemmte Autowelt

Musk hat sich den traditionalistischen Automarkt in ähnlicher Weise vorgeknöpft wie Steve Jobs Ende der 1990er-Jahre das Musikgeschäft. Apple hat den Musikmarkt zu Beginn des 21. Jahrhunderts nicht nur mit iPod und MP3-Technologie, sondern vor allem dank der iTunes-Infrastruktur auf den Kopf gestellt.

Musk und Tesla haben eines sehr genau verstanden: es braucht nicht nur ein neues Produkt - es braucht eine zukunftsfähige Infrastruktur, ein neuartiges Ökosystem, ohne das auch das brillanteste Produkt nicht das Laufen lernt und die Kunden begeistert. Im Moment errichtet Tesla an den Hauptverkehrsachsen in Westeuropa elektrische Ladestationen - das automobile iTunes für die postfossile Zukunft.

Die so genannten „Supercharger“, die den Wagen innerhalb einer knappen Stunde komplett aufladen, könnten das Model S endgültig zum ebenbürtigen Gegner des Benziner-Universums machen. Bis Ende des Jahres sollen in Deutschland 35 Stromtankstellen ansteuerbar sein, den Anfang macht die Strecke München–Amsterdam.

Bis Ende 2014 soll die Infrastruktur Fahrten mit dem Modell bis nach Rom, Paris oder Lissabon möglich machen. Auch London und Liverpool stehen auf der Agenda, Norwegen hat jetzt schon etliche Stationen (und relativ gesehen die höchste Tesla-Dichte der Welt), in Deutschland werden alle Hauptrouten bestückt.

Kommt doch noch die Wechselbatterie?

Neben den Superchargern könnte jedoch auch noch ein anderes Ladekonzept zum Einsatz kommen. Bislang lässt sich noch nicht prognostizieren, ob die Batterien der Elektroautos aufgeladen oder die Batterieblöcke schlicht an Zwischenstationen ausgetauscht werden sollten. Doch Tesla hat auch für diese zweite Variante einen Ansatz entwickelt, der in den USA bereits getestet wird.

Dabei wird die Batterie-Einheit des Tesla Model S bei dem Tauschvorgang von einer im Boden befindlichen Vorrichtung entnommen und durch eine frische, voll aufgeladene Einheit ersetzt. Die je nach Ausstattung bis zu 480 Kilometer betragende Reichweite des rein elektrisch angetriebenen Model S ist nach dem Tauschvorgang wieder in voller Höhe verfügbar.

Tesla wird Ende 2013 die ersten zum Batterietausch fähigen Stationen in den USA (zunächst in Kalifornien) in Betrieb nehmen. Im Gegensatz zum unternehmenseigenen Schnellladestationen-Netz Supercharger wird der schnelle Batterietausch jedoch nicht kostenlos angeboten. Musk kündigte einen Preis von knapp 70 Dollar (53 Euro) für den Tauschvorgang an. Der Kunde kann demnächst also wählen zwischen „schneller oder kostenlos”.

Doch was Elon Musk ins Auge gefasst hat, ist bei weitem konfliktträchtiger als beim iPod. Das Kunststück beim iPod bestand darin, die MP3-Technologie aus dem Hause Fraunhofer kommerziell verwertbar zu machen. Steve Jobs konnte dafür schnell die wichtigsten Leute der Plattenmajors begeistern, weil bereits Panik aufgrund der Filesharing-Plattform Napster herrschte.

Musk muss seine Vision gegen keine Geringeren als die Automobil- und Erdölindustrie durchsetzen. Jobs konnte den Musikmultis klarmachen, dass er ihnen aus der Bredouille hilft. Musk verkörpert für die Öl- und Automultis das Ende der eigenen Ära.

Pekings Straßen erobern - und dann in den 5. Transportmodus wechseln

Im vergangenen Jahr wurde weltweit 22.000 Tesla S verkauft, Ende dieses Jahres möchte Tesla 1.000 S-Modelle in der Woche produzieren. Anfang 2015 soll dann das Model X, ein kleiner Elektro-SUV hinzukommen. In einer neuen Fabrik möchte Musk demnächst pro Jahr 100.000 Autos bauen, deren Antriebe mit einer Leistung von über 300 PS aufwarten.

Gelingt das Vorhaben, wäre es endgültig der elektrogetriebene Frontalangriff auf die deutschen Premiumhersteller Daimler, BMW, Audi und Porsche. Dass der Tesla S jetzt schon bei Autoenthusiasten (und nicht nur „Gutmenschen“) für Aufregung sorgt, ist offensichtlich.

Basierend auf einer Untersuchung unter 45 Millionen gelisteten Gebrauchtwagen in den USA, liegt der durchschnittliche Wiederverkaufswert eines Tesla S bei 99.734 US-Dollar, der Preis für einen neuen Tesla S liegt zwischen 69.000 und 89.000 US-Dollar. Musk hat das lakonisch kommentiert: “The fish are jumping in the boat“, für den Tesla braucht man nicht zu werben, er wird einfach gekauft.

Peking, der zweite Ort, von dem der Mobilitäts(Werte-)Wandel ausgehen wird, wartet schon sehnsüchtig auf den Massen-Tesla. Schon jetzt sind die chinesischen PKW-Zulassungsbeschränkungen ein Ärgernis für die ausländischen Autobauer. Das wird sich in den kommenden Jahren definitiv nicht bessern. Importeure in China werden auch noch vor 2020 enorme Schwierigkeiten haben, überhaupt andere Fahrzeuge als elektroangetriebene zu verkaufen.

Kürzlich erst wurden von der chinesischen Regierung neue Treibstoffeffizienz-Kriterien für PKW veröffentlicht. Schon jetzt hat China die Devise ausgegeben, das in den kommenden acht Jahren mehr als fünf Millionen Elektrofahrzeuge Chinas Straßen erobern sollten. Auch das wird sich realistisch wohl nur mit einer Gigafactory im Hintergrund in die Tat umsetzen lassen.

Tesla geht davon aus, dass seine Kunden in den kommenden Jahren zu einem Drittel aus China kommen werden. Und auch die EU hat kürzlich neue strengere Abgasnormen verkündet, die bereits 2021 greifen sollen.

Nach dem Auto kommt der Zug

Gerade hat sich Musk auf das nächste Mega-Zukunftsprojekt gestürzt, den Hyperloop, ein futuristischer Hochgeschwindigkeitszug, der irgendwann zwischen Los Angeles und San Francisco verkehren soll. Der Hyperloop, sagt Musk, ist der »fünfte Transportmodus« auf dieser Welt, bescheidener geht es bei Musk offenbar nicht.

Nach Eisenbahn, Schiff, Auto und Flugzeug soll sich der Hochgeschwindigkeitszug zwischen Zug und Flugzeug positionieren. Genervte Hardcore-Pendler und Businessreisende sollen mit dem Hyperloop die Distanz zwischen Los Angeles und San Francisco in 30 Minuten und mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 800 Meilen pro Stunde (knapp 1300 km/h, schneller als ein Linienflugzeug) zurücklegen können. Musk schätzt die Investitionen für den Hyperloop auf rund sechs Milliarden US-Dollar.

Das Projekt klingt verrückt - aber es ist genau das Kaliber und so revolutionär, wie man es von Musk gewohnt ist.

Anzeige
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%