Fossile Rohstoffe: Ölfelder werden immer kleiner

Fossile Rohstoffe: Ölfelder werden immer kleiner

von Benjamin Reuter

Der Ölpreis klettert seit Jahren. Das liegt auch daran, dass die Unternehmen aus immer kleineren Feldern fördern müssen.

Der Ölpreis kennt seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Nach Ansicht vieler Experten liegt das vor allem auch daran, dass neue Vorkommen immer aufwendiger zu erschließen sind. Und tatsächlich muss die Ölindustrie die Nachfrage aus immer kleineren Feldern decken, wie die folgende Statistik in einem Tweet der Internationalen Energieagentur (IEA) zeigt:Conventional #oil discoveries in last 10 to 20 yrs have typically been fields of 30 million to 3000 million barrels pic.twitter.com/UDxEID6cEH

— IEA (@IEA) 5. April 2014Die Grafik zeigt, dass die Geologen seit 1979 kaum mehr sehr große Ölfelder entdecken. Vorherrschend sind kleine bis mittelgroße Felder. Das bedeutet auch, dass die Unternehmen mehr Infrastruktur und mehr Arbeitskräfte für die gleiche Menge an gefördertem Öl einsetzen müssen. Sprich, die Förderung wird teurer.

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Zwar herrscht kein Mangel an Öl im Boden. Dass der Aufwand sich vergrößert es zu fördern, steht dagegen fest.

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