Google Maps: Steuert jetzt auch Fahrradfahrer durch die Städte

Google Maps: Steuert jetzt auch Fahrradfahrer durch die Städte

von Felix Ehrenfried

Wer beim Radeln auf Navi-Unterstützung nicht verzichten will, für den hat Google eine Lösung: Die Karten-App zeigt jetzt auch Fahrradwege an.

Bisher war es ein beliebtes Navigationstool für Autofahrer und Fußgänger, ab sofort dürften auch Radler immer mehr auf den Kartendienst von Google, Google Maps, zurückgreifen. Denn hier kann man seit neuestem das Fahrrad als Fortbewegungsmittel auswählen und sich so die optimale Route für die Reise auf zwei Rädern anzeigen lassen.

Entwickelt hat Google die deutsche Fahrradfunktion von Maps in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC). Dieser hat Google mehr als 250.000 Kilometer an Kartenmaterial geprüfter Fahrradwege zur Verfügung gestellt. Außerdem hat das Internetunternehmen bei der Umsetzung auf die Hilfe der Zielgruppe, nämlich die Radler, gesetzt.

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Denn mittels des Google Map Makers konnte und kann jeder bei der Entwicklung der Navigationssoftware mithelfen. Einfach den eigenen, langjährig erprobten Schleichweg eingeben und damit anderen Fahrradfahrern helfen. Angeblich sollen die von Google vorgeschlagenen Routen automatisch viel befahrene Straßen meiden, um so die Sicherheit der Radler zu erhöhen. Wir von WiWo Green werden das bei Gelegenheit testen.

Besonders Fahrradfahrer mit einem Android-Smartphone dürften sich über die Neuerung freuen. Denn die können sich mit der entsprechenden App jetzt sprachgesteuert durch den Großstadtdschungel navigieren lassen. Der richtige Weg wird also per Knopf im Ohr gefunden und nicht durch ständigen Blick auf das kleine Handydisplay.

Ebenso soll das Ganze auf längeren Überlandstrecken und auch auf Reisen in das Ausland funktionieren.

Die Möglichkeit des Google Maps für Fahrradfahrer ist in Deutschland zwar neu, jedoch gibt es diese Option schon in rund 15 anderen europäische Ländern, sagt Google. Ist das etwa ein Zeichen, dass die Fahrradwende in Deutschland länger als anderswo dauert? Oder hat Google in diesem Fall einfach einen Trend verpasst?

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