Halbzeitbilanz 2014: Das sind die 10 meistverkauften Elektroautos

Halbzeitbilanz 2014: Das sind die 10 meistverkauften Elektroautos

von Felix Ehrenfried

Unsere Liste der meistverkauften Stromer in Deutschland und den USA zeigt, welche Hersteller vorne liegen.

Elektroautos zählen auf deutschen Straßen zwar immer noch zu den Exoten. Dennoch werden sie langsam aber stetig immer beliebter. Das scheint vor allem an zwei Faktoren zu liegen.

Zum einen wird die Batterietechnik beständig besser, so dass die Preise fallen und die Reichweiten der Stromer zunehmen. So kommt schon heute das Model S der Edelstromerschmiede Tesla auf eine Reichweite von rund 400 Kilometer, gleichzeitig tüfteln Unternehmen wie General Electric an Batterien, die ähnliche Reichweiten bei verhältnismäßig geringen Kosten bringen sollen.

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Zum anderen erkennen immer mehr Autohersteller das Markt-Potenzial von Elektroautos und bieten eigene Stromervarianten an. Das führt zu einer breiteren Produktpalette die mehr potenzielle Kunden anspricht. Außerdem fallen die Preise, weil es mehr Konkurrenz gibt.

Doch welche Elektroautos sind auf dem bisher noch überschaubaren Markt in diesem Jahr besonders erfolgreich?

Eine Antwort geben wir in einer Statistik mit den zehn meistverkauften Stromern; zum einen auf dem deutschen Markt, zum anderen für den wesentlich größeren Automarkt in den USA. Die Zahlen basieren auf Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts, des EVObsession-Blogs und des EV-Sales Blogspot (Hinweis: Hier werden Vorbestellungen nicht mitgezählt. Teilweise sind die Wartezeiten so lang, dass sich die wahren Verkaufszahlen erst Monate nach dem Verkaufsstart eines Models zeigt.)

Dabei zeigt sich hierzulande, dass BMW mit seinem Konzept des i3 durchaus erfolgreich ist. Mit mehr als 1100 gemeldeten Wagen liegt der Stromer von BMW weit vor dem zweitplatzierten E-Auto, der Elektrovariante des Up! von Volkswagen.

Die 10 meistverkauften E-Autos

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Gefolgt werden die zwei Spitzenreiter aus deutschem Hause vom Elektro-Smart und dem Mitsubishi Outlander PHEV, einem SUV, der auf reinen Elektroantrieb umschalten kann, aber ansonsten mit Benzin unterwegs ist. Stromer, die in anderen Ländern zu den Topsellern zählen, befinden sich in Deutschland dagegen auf den hinteren Rängen. So auch das Model S von Tesla, der ZOE von Renault oder der Nissan Leaf, der insbesondere in den USA ein Verkaufsschlager ist. Auch die E-Variante des Golf scheint sich mit bisher 250 verkauften Einheiten noch nicht ganz etabliert zu haben, ebenso wenig wie der ultraleichte Twizzy von Renault. Damit hat sich BMW mit seinem i3, gleich mehr als ein Viertel des Marktanteils der zehn beliebtesten Stromer in Deutschland gesichert. Bemerkenswert ist: Den i3 gibt es erst seit Spätsommer vergangenen Jahres, außerdem zählt er mit einem Kaufpreis ab rund 35.000 Euro zu den teureren E-Autos unserer Bestenliste.

Marktanteil der 10 beliebtesten E-Autos in der Bestenliste

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Anders sehen die Verkaufszahlen in den USA aus. Dort ist der Nissan Leaf mit über 10.000 verkauften Einheiten der absolute Topseller, gefolgt vom Tesla Model S, der verbesserten Variante des Toyota Prius und dem Chevrolet Volt; zwei Wagen, die die deutsche Statistik gar nicht erfasst.

Als einziges deutsches Model landet die Elektrovariante des Smart Fortwo in den USA auf Rang acht, hinter dem Fiat 500 mit Elektromotor.

In Sachen Markanteil dominiert der Nissan Leaf den amerikanischen Stromermarkt. Mehr als jeder vierte Stromer, der in den Vereinigten Staaten verkauft wird ist ein Leaf, was vor allem an dem verhältnismäßig günstigen Preis von rund 24.000 Euro liegen könnte.

Das sind die beliebtesten Stromer in den Deutschland und den USA im Bild: [nggallery id=42]

 

 

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