Hyperloop: Crowdfunding-Plattform will futuristischen Schnellzug bauen

Hyperloop: Crowdfunding-Plattform will futuristischen Schnellzug bauen

von Felix Ehrenfried

Schnell wie ein Flugzeug: Eine Crowdfunding-Plattform will den von Elon Musk erdachten Hyperloop finanzieren.

Als Tesla-Chef Elon Musk vor einigen Monaten verkündete, er wolle ein Verkehrsmittel entwickeln, dass nur eine halbe Stunde Fahrzeit von Los Angeles ins rund 700 Kilometer entfernte San Francisco benötigt, war das Interesse groß. Vor wenigen Monaten drückte sich Musk dazu noch kryptisch aus, das neue Gefährt solle “eine Mischung aus der Concorde, einer Schienenkanone und einem magnetischen Tischhockeyspiel”, sein.

Am 13. August war es dann soweit und Musk trat mit seiner Idee des Hyperloops, wie er das Verkehrsmittel taufte, an die Öffentlichkeit. Das Konzept sieht ein Rohrsystem vor, in dem Menschen in Kapseln reisen. Die Geschwindigkeit erhalten die Reisekapseln durch einen Luftzug, der sie ansaugt. Die Kapseln bauen dabei ein Luftkissen auf, auf denen sie sich nahezu reibungslos fortbewegen.

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Doch so groß die Begeisterung über Musks Idee war, so schnell kam die Enttäuschung, als der Teslachef verkündete, dass er den Hyperloop nicht selbst bauen wolle, sondern nur einige Ideen zur Umsetzung stelle. Kein Musk, kein Hyperloop?

Dem scheint nicht so. Zum einen beschäftigt sich das US-amerikanische Unternehmen ET3 schon seit längerem mit der Umsetzung eines Hyperloop-ähnlichen Verkehrskonzepts. Zum anderen wurde jüngst bekannt: Die Crowdfunding-Plattform JumpStartFund will Gelder für die Realisierung des Hyperloop einwerben.

Außerdem will das Unternehmen eine zentrale Plattform zur Entwicklung des Hyperloops bieten. "Wir wollen alle unterschiedlichen Ansätze an denen gearbeitet wird an einer Stelle im Netz vereinen", erklärte JumpStartFund-Chef Dirk Ahlborn.

Anlaufstelle für Geldgeber und TüftlerSo dürfte in Zukunft die Website von JumpStartFund eine zentrale Anlaufstelle für Geldgeber und Interessierte des Hyperloop werden. Zahlreiche Ideen zur Umsetzung des neuen Transportmittels gibt es schon.

So entwickelte der Blogger John Gardi ein Konzept das schon von Elon Musk gelobt wurde. Außerdem lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit: Bereits um 1900 wurde eine U-Bahn in New York City entwickelt, sie sich dank Luftkissen schnell und leise fortbewegen sollte. Das Aufkommen von elektrischen Zügen lies das Konzept scheitern. Wird sich der Hyperloop aber durchsetzen?

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