Infografiken: Weltweiter Zubau bei Windkraft bricht erstmals seit 1996 ein

Infografiken: Weltweiter Zubau bei Windkraft bricht erstmals seit 1996 ein

von Benjamin Reuter

Für die Windkraft war 2013 ein schlechtes Jahr – dennoch ist die Branche optimistisch.

Wer sich die Entwicklung der Windkraft im vergangenen Jahr ansieht, der könnte meinen, dass es nicht gut steht um die Technik. Denn erstmals seit 16 Jahren wurde 2013 weltweit weniger Windkraft-Leistung installiert als im Vorjahr. Das zeigt die Auswertung des Global Wind Energy Council, des 2005 gegründeten weltweiten Interessenverbandes der Branche (hier als PDF).

Demnach sank die installierte Leistung von 2012 auf 2013 um rund 10 Gigawatt. Verantwortlich ist dafür vor allem die USA, wo statt 13 Gigawatt wie im Jahr 2012 nur noch ein Gigawatt installiert wurde. Zurückzuführen ist das auf den Streit über die künftige Förderung der Energiequelle. Bisher profitieren Windanlagenbauer von Steuererleichterungen, dem Wind Production Tax Credit. Ob diese verlängert werden, war bis vor Kurzem umstritten.

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Wenn man sich die Entwicklung im Detail ansieht, gibt es einige interessante Entwicklungen. Inzwischen ist China an die Spitze gerückt, was den Zubau von Windanlagen angeht. Beinahe jedes zweite Windrad auf der Welt wurde 2013 in dem Land aufgestellt. Deutschland liegt immer noch auf dem zweiten Platz vor Großbritannien und Indien.



Bei der insgesamt installierten Leistung ist die USA, trotz des Quasi-Stopps des Zubaus im Jahr 2013, inzwischen auf den zweiten Platz vorgerückt.

Anders sieht es bei der Offshore-Windkraft aus. Hier ist mit weitem Abstand Großbritannien die Nummer eins, gefolgt von Dänemark.

Wie sieht also die Zukunft für die Windkraft aus?

Die Experten vom GWEC  geben sich optimistisch. Vor allem Asien wird zum Treiber beim Windkraftausbau. Dagegen sind die Raten in den USA und Europa moderat. Allerdings: In den USA werden wohl 2014 wieder sehr viel mehr Anlagen gebaut als 2013, da die Regierung die Steuererleichterungen verlängerte. Auch die Märkte in Südamerika und schließlich auch Afrika könnten wachsen.

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