Mobilität: Faltbarer Elektro-Scooter passt in jeden Wandschrank

Mobilität: Faltbarer Elektro-Scooter passt in jeden Wandschrank

von Andreas Menn

Schneller durch die Stadt und ins Büro: Ein neuer Elektroroller lässt sich binnen zwei Sekunden zusammenfalten und verstauen.

Wer wissen will, wie urbane Mobilität in Zukunft aussieht, muss nur einmal durch die israelische Metropole Tel Aviv spazieren.

Kleine Fahrräder mit Elektroantrieb sind dort der große Trend - und zwar nicht nur bei Senioren, die ihre Kräfte schonen wollen, sondern auch beim hippen Jungvolk, das vom Büro mal rasch zum Café oder zum Strand rollen will.

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Aber auch an weniger mediterranen Stellen Europas machen sich Startups über urbanes Vorankommen Gedanken. Aus Estland kommt nun eine besonders beeindruckende Innovation: Das Startup Stigo aus Tallinn hat einen Elektro-Scooter entwickelt, der so klein ist, dass er sich auch in Städten überall mitnehmen lässt - ob ins Restaurant, ins Apartment oder in die U-Bahn.

Stigo, so der Name des Zweirads, lässt sich in nur zwei Sekunden zusammenklappen - und soll laut seinen Entwicklern der am schnellsten faltbare Elektroscooter der Welt sein.

Zwei rasche Handbewegungen reichen, um zunächst den Sattel herabzudrücken und dann den Rahmen einzuklappen. Das Ergebnis ist ein kompaktes Paket, das nur 45 mal 40 Zentimeter Raum einnimmt.

Anders als Pedelecs hat der Stigo keine Pedale, wird also nur per Motor angetrieben. Der Lithium-Eisenphosphat-Akku soll eine Reichweite von maximal 40 Kilometern erlauben. Dabei erreicht der kleine E-Roller ein Tempo von bis zu 25 Kilometern pro Stunde. Zum Aufladen lässt er sich an die übliche Haushaltssteckdose anschließen.

Nur 1,5 Cent Stromkosten pro TagZum Transport kann der Nutzer den Stigo am Lenker packen und auf einem Reifen wie einen Rollkoffer hinter sich herziehen. Mit 17 Kilogramm ist er nicht unbedingt ein Federgewicht - aber immerhin ein paar Kilogramm leichter als die meisten Pedelecs und damit leicht genug, um ihn auch mal ein paar Treppenstufen hochzutragen.

Drei Zielgruppen hat das Startup im Visier: Großstadtbewohner, die schnell von A nach B wollen; Yacht- und Wohnwagenbesitzer, die vom Bootssteg oder Camping-Platz rasch ins nächste Dorf rollern möchten; und schließlich das Personal von Krankenhäusern oder Flughäfen, das auf der Arbeit oft weite Wege zurücklegen muss.

Berufspendler, die 12 bis 13 Kilometer am Tag zurücklegen, zahlen dafür mit dem Stigo-Roller laut Berechnungen des Herstellers nur 1,5 Cent Stromkosten pro Tag. Macht aufs Jahr gerechnet also nur 3,30 Euro Spritkosten.

Wer vom Konzept überzeugt ist, kann den Klapp-Scooter auf der Seite des Startups vorbestellen, Preis: 2370 Euro. Die ersten Roller werden im Sommer ausgeliefert.

Das folgende Video zeigt den Elektro-Scooter in Aktion:

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