Mobilität: Jetzt kommt das e-Tuk-Tuk mit Sitzheizung

Mobilität: Jetzt kommt das e-Tuk-Tuk mit Sitzheizung

von Felix Ehrenfried

Bisher setzen sich elektrische Tuk-Tuks in Europa nur langsam durch. Ein niederländischer Hersteller will das nun ändern.

Was auf den Straßen asiatischer Städte schon längst zum normalen Straßenbild gehört, könnte sich schon bald in Westeuropa etablieren: Die motorisierte Rikscha, auch Tuk-Tuk genannt.

Doch während in Großstädten wie Bangkok, Yangon oder Bangalore das Gefährt noch mit Sprit vorankommt, soll das Tuk-Tuk in Europa mit einem Elektromotor die Städte erobern. Das schont Umwelt und Passanten, denn das e-Tuk-Tuk fährt lautlos und abgasfrei.

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Geht es nach Adam Rice versteckt sich hinter dem Gefährt mit dem außergewöhnlichen Namen sogar das optimale Fortbewegungsmittel für deutsche Großstädte, wie München oder Berlin. Er hat mit seinem Partner Wolfgang Knörr und dem gemeinsamen Startup eTukTuk das Gefährt nach Deutschland gebracht.

Doch damit nicht genug: Die beiden Marketingfachleute wollen die Elektrorikscha über die deutschen Grenzen hinaus bekannt machen. Während das Unternehmen aktuell drei Standorte in Deutschland und einen in der Schweiz besitzt, soll sich das Angebot bis 2014 auf Mallorca und Cannes ausweiten.

Gefährt für IndividualistenDabei besteht der aktuelle Kundestamm von Knörr und Rice vor allem aus Unternehmenskunden. Die mieten das e-Tuk-Tuk für Messen und Präsentationen, die Parteispitze der Grünen lies sich mit dem Gefährt schon durch die Berliner Nacht chauffieren. Bei rund 80 Kilometer Reichweite ist das Gefährt dabei für den Stadteinsatz optimal. Jetzt sollen auch vermehrt Privatpersonen gewonnen werden.

Knörr und Rice vertreiben die e-Tuk-Tuks hierzulande, produziert werden sie allerdings von dem niederländischen Unternehmen TukTuk Factory. Dort kann jeder seit kurzem ein e-Tuk-Tuk ganz nach seinem Geschmack online konfigurieren. Nach der Auswahl des Modells lassen sich Außenlackierung, Dachfarbe aber auch Extras wie eine Sitzheizung auswählen.

Das hat allerdings seinen Preis. Die kostengünstigste Variante der grünen Rikscha gibt es ab 12.500 Euro, für die beste Ausstattung werden happige 20.000 Euro fällig.

Damit ist der Onlinekonfigurator zwar ein nettes Gimmick, für Privatpersonen dürfte das Gefährt aber aktuell zu teuer sein. Doch vielleicht ist es gerade der Reiz des Individuellen, der dem e-Tuk-Tuk in Deutschland zum Höhenflug verhilft?

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