Ökostrom: Die Jugend schwört drauf, Rentner sind skeptisch

Ökostrom: Die Jugend schwört drauf, Rentner sind skeptisch

von Benjamin Reuter

Forsa hat die Deutschen zu ihrer Einstellung zum Ökostrom befragt. Vor allem Junge und Wohlhabende wollen ihn nutzen.

Ist die Begeisterung für die Energiewende eine Sache des Alters? Naheliegend ist die Vermutung, akzeptieren Jüngere doch neue Technologien meist schneller als Ältere. Eine aktuelle Studie stärkt diese Annahme. Die Ökoenergiesparte von Tchibo hat das Institut Forsa beauftragt, sich zur Einstellung der Deutschen gegenüber Ökostrom umzuhören.

Demnach könnten sich 63 Prozent der Deutschen zwischen 18 und 29 Jahren vorstellen, grüne Energie zu beziehen. Bei den über 60-Jährigen sind es nur 31 Prozent, bei Rentnern nur 28 Prozent. Allerdings gibt es bei den Jungen auch viel Nachholbedarf. Nur acht Prozent von ihnen beziehen Ökostrom; was vielleicht auch daran liegt, dass viele noch bei ihren Eltern oder in Wohngemeinschaften wohnen.

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Sache der BildungIm Schnitt beziehen laut der Umfrage 17 Prozent der Deutschen Ökostrom. Mit 21 Prozent sind Ökostrom-Kunden unter den Bundesbürgern im Alter zwischen 45 bis 59 Jahren am häufigsten vertreten.

Aber nicht nur das Alter spielt bei den Stromvorlieben eine Rolle. So können sich 57 Prozent der Menschen mit Abitur vorstellen, Ökostrom zu beziehen, aber nur 44 Prozent derjenigen mit einem Hauptschulabschluss. Ähnlich sieht die Verteilung bei den Haushaltsnettoeinkommen aus. Wer mehr verdient, wird eher zum Grünstromkunden.

Zwischen Männern und Frauen gibt es dagegen kaum Unterschiede. Interessant sind auch die Gründe, die die Befragten dafür angeben, warum sie zu einem Ökostromanbieter wechseln würden. Ganze 84 Prozent würden es aus Gründen des Umweltschutzes tun. Dass Ökostrom nicht mehr unbedingt teurer ist als herkömmlicher Strom, geben 46 Prozent als pro-Argument an.

Was wir aus der Studie lernen? Den Ökostromanbietern wächst eine neue Generation von Kunden heran. Oder zugespitzter: Die Zukunft ist grün.

Interessantes Detail am Rande: Forsa fragte auch danach, auf welches Gerät im Haushalt die Verbraucher am wenigsten verzichten können, auch wenn es viel Strom verbraucht. Bei Frauen die Nummer 1: Die Waschmaschine. Bei Männern: Der Computer. Immerhin: Mehr Männer als Frauen würden ihren Herd vermissen.

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