Solarenergie: Der neue Billigstrom?

von Andreas Menn

Wird die Fotovoltaik zur ernsthaften Konkurrenz für Kohle und Gas? WiWo-Autor Andreas Menn beantwortet die wichtigsten Fragen.

Fotovoltaik wird zum Milliardengrab. Pleitewelle erfasst Modulhersteller. Handelskrieg mit China. Die Schlagzeilen könnten schlechter kaum sein. Eben noch als Zukunftstechnik bejubelt, gilt die Fotovoltaikindustrie nun als Totengräber der Energiewende.

Tatsächlich steckt die Solarbranche in ihrer größten Krise. Das Modulangebot ist doppelt so hoch, wie der Markt nachfragt. Die Hersteller verschleudern ihre Ware unter Produktionskosten. Zudem sei der Ausbau der Fotovoltaik zu teuer, wettern Politiker und Ökonomen, zu ineffizient die Technik, zu unsozial die Förderung.

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Das ist alles richtig. Und falsch zugleich. Denn was da ausgefochten wird, sind Debatten von gestern. Während Politik und Verbände immer aufs Neue über die Einspeisevergütungen streiten, ist die Solartechnik längst einen Schritt weiter: Sie steht vor ihrem eigentlichen Durchbruch.

So billig wie KohleSchon heute kostet Sonnenstrom vom Dach in 102 Ländern weniger als der Strom vom Versorger - auch in Deutschland. Große Solarkraftwerke in den USA liefern Energie sogar bereits ab umgerechnet 6,4 Cent pro Kilowattstunde - fast so preiswert wie Kohlekraftwerke. Und die Kosten für Solar sinken weiter.

Was das alles für die Zukunft unserer Energieversorgung bedeutet, lesen Sie in der aktuellen WirtschaftsWoche - am Kiosk oder im App-Store. Und die wichtigsten Themen diskutiert Autor Andreas Menn hier im WiWo Lunchtalk. Klicken Sie dazu oben auf das Video!

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