Sondermüll: EU will weniger gefährliche Stoffe in Elektro-Geräten

Sondermüll: EU will weniger gefährliche Stoffe in Elektro-Geräten

Die EU-Kommission will Schadstoffe in elektronischen Geräten weiter zurückdrängen, um Weiterverkauf, Reparatur und Recycling zu erleichtern. Sie legte dazu am Donnerstag den Entwurf zur Neufassung der Richtlinie gegen gefährliche Stoffe vor.

Die Idee: Wenn beispielsweise in Handys weniger Schadstoffe mühsam ausgesondert und getrennt entsorgt werden müssen, wird die Verwertung profitabler. Auch die Reparatur würde weniger problematisch.

Die Kommission will den Gebrauchtmarkt in Schwung bringen, auch für sehr teure medizinische Geräten - und letztlich die Lebensdauer verlängern. Unterm Strich hofft die Kommission, mehr als 3000 Tonnen Sondermüll pro Jahr in Europa zu vermeiden.

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Die Neufassung der sogenannten RoHS-Richtlinie ist Teil der Umsetzung eines 2015 vorgestellten Pakets zur Kreislaufwirtschaft, das Abfallmengen verringern soll. Dazu stellte die Kommission jetzt auch neue Finanzierungsinstrumente vor. Den Mitgliedsstaaten gibt sie darüber hinaus Leitlinien für die Energieerzeugung aus Abfall an die Hand, also für die Müllverbrennung.

Ghana Zwischen Kippe und Hölle

Am Rand von Ghanas Hauptstadt Accra erstreckt sich die größte Elektroschrott-Deponie Afrikas. Es ist einer der giftigsten Orte der Welt – aber auch ein straff organisierter Mikrokosmos, der vielen das Überleben sichert.

Ghana: Die größte Elektroschrottdeponie der Welt.
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