Wochenrückblick: Diese Texte sollten Sie gelesen haben

Wochenrückblick: Diese Texte sollten Sie gelesen haben

von Sebastian Matthes

Algensprit-Revolution, Kosten der Klimarettung, die Wahrheit über Nahrungsmittelspekulationen: Die wichtigsten Artikel von WiWo Green.

Neue Technologien haben es oft schwer. Zunächst bewegen sie eine kleine Fachwelt, bis sie von den Medien entdeckt werden, in denen Zukunftsforscher - unter Zuhilfenahme mitunter zweifelhafter Methoden - die Potenziale bis ins Jahr 2050 ausleuchten. Und schließlich folgt Ernüchterung, weil es letztlich doch nicht so schnell geht, wie alle gehofft hatten. Das Elektroauto ist so ein Fall, aber auch das digitalisierte Stromnetz Smart-Grid oder die vernetzte Haustechnik.

Doch während sich das Publikum entnervt abwendet, entwickelt sich die Technik weiter. Bis sie irgendwann marktfähig ist - und doch noch unseren Alltag erobert. Genau das erleben wir gerade mit dem einstigen Hoffnungsträger Algensprit. Ein Dutzend US-Unternehmen hat gerade eine regelrechte Algen-Revolution ausgelöst. Der grüne Sprit hat tatsächlich die Möglichkeit, unsere Mobilität nachhaltiger zu machen.

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Das ist beeindruckend. Aber es ist nur ein Beispiel von vielen. Ähnliches werden wir demnächst auch bei Hybridautos erleben, später bei der reinen Elektromobilität und schließlich auch bei intelligenten Stromnetzen.

Wir bei WiWo Green bleiben gespannt darauf - und werden als erste darüber berichten.

Was bei WiWo Green vergangene Woche außerdem wichtig war:Es scheint Gewissheit zu sein, dass Finanzhändler die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe treiben. Doch eine neue Studie kommt zu einem überraschend anderen Ergebnis.

Eigentlich kennt man Rikschas nur aus Asien. Inzwischen sieht man elektronische Varianten der kleinen Stadtfajrzeuge auch in Berlin - von dort aus will sie das Startup eTukTuk in ganz Europa verkaufen.

Der Klimaschutz sei nicht finanzierbar, sagen Kritiker. Eine Studie des Weltwirtschaftsforums in Davos zeigt nun: Es könnte dennoch gehen.

Überraschende Umfrage: Bis 2020 sollen laut einer neuen Studie 6,2 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein.

Schiefergas in den USA, Öl in der Tiefsee vor Brasilien, Kohle in Westchina: neue Rohstoffquellen schaden der Umwelt und ihre Erträge sind dabei gering, zeigt eine Studie.

Jürgen Mennel, Vizeweltmeister im Lauf über 100 Kilometer, will eine neue Mobilitätskultur begründen. Die Welt würde ein gutes Stück besser, wenn wir alle zur Arbeit joggen würden, schreibt er in seiner Kolumne. So abwegig ist die Idee gar nicht.

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