Wochenrückblick: Diese Texte sollten Sie gelesen haben

Wochenrückblick: Diese Texte sollten Sie gelesen haben

von Benjamin Reuter

Was wichtig war: Infrastrukturprojekte in der Türkei, Energie aus Wellenkraft, Dresdner Startup will Gebäude mit Servern heizen und mehr.

Derzeit steht wieder einmal die Offshore-Windkraft in der Kritik - die Windmühlen auf dem Meer zerstörten wichtige Lebensräume, warnen Umweltschützer. Andere bemängeln fehlende Netze, um den Strom abzutransportieren. Und kürzlich rechnete eine Studie des Berliner Think Tanks Agora Energiewendevor, dass der grüne Umbau unserer Stromversorgung jährlich rund zwei Milliarden Euro günstiger ausfällt, wenn wir vorerst auf teure Offshore-Energie verzichten.

Was bei der Auseinandersetzung um die Windmühlen auf hoher See untergeht: Derzeit starten in ganz Europa innovative Projekte, um das Meer als Energiequelle für Millionen Haushalte zu nutzen. So soll demnächst in Norwegen ein Pilotkraftwerk seinen Betrieb aufnehmen, das aus dem unterschiedlichen Salzgehalt des Wassers an einer Flussmündung Strom gewinnt. Auch die Kraft der Strömung und die unterschiedlichen Temperaturen in den Ozeanen wollen immer mehr Unternehmen in Energie umwandeln. Wir berichteten diese Woche ganz aktuell über eine weitere innovative Technologie aus Schottland: Hier werden demnächst Wellen die Lampen in den Haushalten zum Leuchten bringen.

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Das zeigt: Trotz Offshore-Streit kommt auch auf dem Meer die Energiewende voran.

Viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende wünscht Ihnen,

Benjamin Reuter

WiWo Green Team

Was bei WiWo Green sonst noch wichtig warSchottland baut weltweit größtes Wellenkraftwerk

Das Meer wird zur Energiequelle. Nun will Schottland mit der Kraft der Wellen 30.000 Haushalte mit Strom versorgen.

Dresdner Startup bricht Rekord mit Datenheizung

Aoterra will Privathäuser mit Datenservern heizen. Jetzt hat das Startup über Crowdfunding eine Million Euro für sein Projekt gesammelt – Rekord in Deutschland.

Wie viel Solarstrom halten die Netze aus?

Kanadische Forscher warnen wegen zu viel Solarstrom im Netz vor dem Blackout – zwei deutsche Unternehmen kündigen eine Lösung an.

Forscher entwickeln Algensprit für Flugzeuge

Algenkerosin ist heute noch Science-Fiction – deutsche Forscher und Airbus wollen das jetzt ändern.

Startup entwickelt digitales Fahrradschloss

Ein Berliner Startup entwickelt ein Fahrradschloss, das sich per Smartphone öffnen lässt – die Technik soll Bike-Sharing einfacher machen.

Fünf Infrastrukturprojekte, die für Aufruhr sorgen

Ein Bauprojekt in Istanbul löste die türkischen Proteste aus – fünf gigantische Infrastrukturvorhaben könnten demnächst für weiteren Ärger sorgen.

Warum sich Architektur und Design ändern müssen

Alltagsprodukte, Design und Architektur ignorieren den gesellschaftlichen Wandel – stattdessen sollten sie ihn mitgestalten, meint unser Gastautor.

Die WiWo-Green-PresseschauEnergiewende: Kanzlerin Angela Merkel weiß schon genau, wie es mit der Energiewende nach der Wahl weitergeht: „Es muss gelingen, das Tempo des Ausbaus erneuerbarer Energien zu harmonisieren mit dem Tempo beim Netzausbau“, sagte sie auf einem Verbandstreffen am Mittwoch. Das würde faktisch auf eine Drosselung des Ausbaus der Erneuerbaren hinauslaufen. (Handelsblatt)

Speicher: Kalifornien will bis 2020 Stromspeicher mit einer Leistung von 1,3 Gigawatt ans Netz bringen. Der Bundesstaat will dabei die Energieversorger verpflichten, entsprechende Mengen zu installieren. Die Kosten könnten bei rund drei Milliarden Dollar liegen. (Reneweconomy)

Grüne Schifffahrt: Die industrielle Schifffahrt verursacht drei bis vier Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Das soll sich jetzt ändern - der Anfang soll eine Flüssiggastankstelle in Bremerhaven sein. (Clean Energy Project)

New York: Bürgermeister Michael Bloomberg hat einen Plan präsentiert, wie die Stadt künftig gegen Hochwasser, Stürme und Hitzwellen zu schützen ist. Die Kosten: 20 Milliarden Dollar. (Reuters)

Wasserkonflikt: Äthiopien will am Oberlauf des Nils einen Staudamm bauen – Ägypten läuft dagegen Sturm und die Blogger von Oilprice sehen einen neuen Krieg sich ankündigen.

Solar: Reneweconomy macht sich in einem spannenden Artikel Gedanken darüber, was die Netzparität bei Solar bedeutet.

Solar aus dem Drucker: Länder, die bisher nicht über das Know-How und die technische Infrastruktur verfügten, um Solarzellen herzustellen, könnten bald dennoch auf dem Solarmarkt mitmischen. Denn jetzt hat Abu Dhabi sich den ersten 3-D-Drucker angeschafft, mit dem sich die Zellen ausdrucken lassen. (Green Prophet)

Treibhausgase: Brasilien hat laut einem Regierungsbericht seinen Ausstoß an Treibhausgasen zwischen 2005 und 2010 um unglaubliche 39 Prozent reduziert. Möglich gemacht haben das die Erfolge beim Waldschutz. (New Fuelist)

Klimaziele: Die USA und China haben sich verpflichtet, bis 2050 den Gebrauch von klimaschädlichen Kühlmitteln aufzugeben. Das könnte, so schätzen manche Experten, bis zu 0,5 Grad an globaler Erwärmung vermeiden. (Reneweconomy)

Windkraft: Das Umweltbundesamt sieht laut SPIEGEL weit größere Potentiale für die Windenergie an Land als bislang angenommen.

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