Lifebridge: Mobile Herz-Lungen-Maschine
Weltweit sind Herz-Kreislauf-Versagen Todesursache Nummer eins. Das müsste nicht sein: Gut die Hälfte der Todesfälle ließe sich mit mobilen Herz-Lungen-Maschinen verhindern, wie sie das bayrische Unternehmen Lifebridge Medizintechnik mit Sitz in München und Ampfing zusammen mit des Universitätsklinikums Würzburg entwickelt und im Jahr 2008 auf den Markt gebracht hat.
Mithilfe des neuen mobilen Lebensretters „Lifebridge B2T“ („Bridge to Therapie“) wird es möglich, Patienten nach einem Herzinfarkt ins Krankenhaus zu transportieren oder in eine Spezialklinik zu verlegen, ohne dass sie auf dem Weg schwere Organschäden erleiden oder gar sterben. Unbehandelt würde, sofern ein Gerinnsel die Blutzufuhr in bestimmte Körperregionen verhindert oder der Herzschlag aussetzt, kein frisches, sauerstoffreiches Blut mehr durch den Körper gepumpt. Die Organe leiden zunächst unter Sauerstoffmangel und sterben dann allmählich ab.
Bisher war die Technik, um den Blutkreislauf maschinell zu stabilisieren, nur stationär in rund 100 deutschen Spezialkliniken vorhanden. Mit der mobilen Herz-Lungen-Maschine ist sie nun auch außerhalb eines Herzzentrums verfügbar. Das etwa 30 000 Euro teure Gerät ist so klein und handlich, dass es in jeden Notarztwagen oder Rettungshubschrauber passt und binnen weniger Minuten startklar ist.












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Alle Kommentare lesen29.01.2009, 15:23 UhrAnonymer Benutzer: GS
Was ich nicht ganz verstehe: die U2 wird ja nun auch bald vollautomatisch betrieben. Aber dann ist es ja kein vielgerühmter "weltweit erster und einziger" Mischbetrieb mehr und vollautomatische bahnen gibt es woanders auch. Wozu also diese "tolle innovation" Mischbetrieb, wenn's eh nur für eine kurze Übergangszeit war? Dafür der ganze Aufwand und das ganze brimborium. Fakt ist doch: seit die U3 in betrieb genommen wurde, können Sie die Fahrpläne der U2 vergessen. Danke Siemens, danke VAG.
26.01.2009, 12:34 UhrAnonymer Benutzer: TW
interessant und für Deutschland von nicht unbeachtlicher bedeutung ist wohl auch, dass sich heute Unternehmerpersönlichkeiten wie Scheich Yamani mit deutschen innovationen beschäftigen und extra hierfür anreisen. Dies ist eine sehr positive Entwicklung. Lieder fand sich im Artikel nichts hierüber.