Internet: Mit Google Earth im Ozean schwimmen

Internet: Mit Google Earth im Ozean schwimmen

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Der frühere US-Vizepräsident Al Gore bei der Präsentation von Google Earth 5.0

Reisen in die Tiefen der Ozeane oder in die Weiten des Weltalls sind jetzt möglich - wenn auch nur virtuell. Die gestern in San Francisco vorgestellte Software Google Earth 5.0 soll's möglich machen.

Der Suchmaschinenanbieter Google bietet Nutzern mit einer neuen Software die Möglichkeit, den Grund der Ozeane virtuell zu erforschen, Veränderungen der Erde im Zeitverlauf zu beobachten oder auch den Mars zu besichtigen. Das verspricht zumindest die neue Version der Software Google Earth (5.0). „Das ist ein extrem wirksames Erziehungswerkzeug“, sagte der ehemalige US-Vizepräsident und Friedensnobelpreisträger Al Gore. Er hoffe, dass sich Menschen dadurch verstärkt des Klimawandels bewusst würden.

Beim virtuellen Eintauchen in die Ozeane können Nutzer des beliebten Geographieprogramms nun dreidimensionale Bilder und Grafiken bewundern, dazu gibt es zum Beispiel Informationen zur Oberflächentemperatur des Wassers, den Verlauf tektonischer Platten oder detaillierte Informationen zu Fischarten. Wer mit dem Computer lieber ins All verschwindet, kann sich mit Google Mars hochauflösende 3-D-Bilder des Roten Planeten ansehen.

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Eine weitere Funktion des Programms stellt historische Aufnahmen zur Verfügung, die es ermöglichen sollen, die Veränderung eines Ortes im Zeitverlauf zu beobachten, zum Beispiel anhand des Rückgangs der Gletscher. Seit der Präsentation der ersten Version der kostenlosen Software 2005 haben mehr als 500 Millionen Menschen das Programm heruntergeladen. Forscher und Unternehmen können für rund 400 Dollar eine noch leistungsfähigere Version der Software erwerben.

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