Internetkriminalität: Neue Phishing-Welle bei PayPal

Internetkriminalität: Neue Phishing-Welle bei PayPal

, aktualisiert 06. Dezember 2011, 21:04 Uhr
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Online-Betrüger versuchen mit Phishing-Mails an Kreditkarteninformationen von PayPal-Kunden zu gelangen.

von Axel PostinettQuelle:Handelsblatt Online

Gerade in der Weihnachtszeit versuchen Online-Gangster an Kreditkarteninformationen von Internetnutzern zu gelangen. Den Zahlungsdienst PayPal hat eine neue Phishing-Welle erreicht, auch andere Konzerne sind betroffen.

San FranciscoAlle Jahre wieder: Mit einer Welle von Phishing-E-Mails versuchen Betrüger derzeit die Kreditkarteninformationen von Nutzern des Zahlungsdienstes PayPal zu erlangen. Besonders vor Weihnachten, wenn viele Onlinekäufe getätigt werden, nimmt die Zahl solcher Angriffe zu. Die Online-Gangster nutzen die Angst der Kunden aus an Heiligabend ohne Geschenke dazustehen, falls ihre Konten eingefroren werden.

„Aufgrund eines automatisierten Abgleiches Ihrer Kundendaten mit Vergleichsstatistiken wurde das Risiko eines Zahlungsausfalls für Ihr Konto als überdurchschnittlich hoch eingestuft.
Um weiterhin problemlos die Zahlungsmethode Bankeinzug nutzen zu können, bitten wir Sie eine Kreditkarte - als Sicherheit bei Zahlungsausfällen - bei uns zu registrieren.“

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So oder ähnlich beginnen viele dieser Mails, die derzeit die Postfächer überschwemmen. In dem täuschend echt aufgemachten Schreiben des angeblichen PayPal Kundenservices werden Kontoinhaber aufgefordert ihre Kreditkarteninformationen auf einer Webseite einzutragen.


Auch andere Unternehmen sind betroffen

Ansonsten, so die Drohung, werde die Funktion des Bankeinzugs abgeschaltet. Andere Mails drohen mit der Schließung des Kontos bei einem Onlinehändler oder der Deaktivierung von Online-Bankkonten.

PayPal-Sprecher Dirk Hensen bestätigte auf Anfrage, dass es sich bei dieser E-Mail um keine Aktion des eBay-Tochterunternehmens handelt. PayPal – und andere Unternehmen – verweisen darauf, dass sie grundsätzlich niemals in E-Mails dazu auffordern Konto- oder Zahlungsinformationen zu verifizieren oder anzugeben. PayPal versuche den Absender der E-Mails ausfindig zu machen.

Nach Informationen des Softwareanbieters Avira sind derzeit vor allem der Onlinehändler Amazon, die Posttochter DHL und die eBay-Tochter PayPal von Phishing-Attacken betroffen. Versuche, an die Zugangsdaten von DHL-Packstation-Kunden zu kommen gibt es mit schöner Regelmäßigkeit.

Diese Packstation-Fächer werden gerne als Lieferadresse für Onlinekäufe angegeben, die natürlich nie bezahlt werden. Der Verkäufer hält sich dann an dem Nutzer der DHL-Station schadlos. Schließlich ist nachweisbar, dass er dorthin geliefert und jemand das Fach geöffnet und die Ware entnommen hat.

Quelle:  Handelsblatt Online
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