Mähdrescher: Der Ackerporsche

Mähdrescher: Der Ackerporsche

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Gefragte Riesen: Entwicklung des Marktes für Mähdrescher (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Stress mit dem stinkigen, staubigen Mähdrescher vor Ihnen auf der Landstraße? – Geduld: Vor Ihnen rollt die schnellste Fabrik der Welt.

Mehr als 10 Meter Schnittbreite, 16 Liter Hubraum, 20 Tonnen Gewicht, 586 PS – das sind Leistungsdaten des stärksten Mähdreschers der Welt. Der in der Grundversion rund 400.000 Euro teure Lexion 600 ist das Aushängeschild des Landmaschinenherstellers Claas aus Harsewinkel bei Gütersloh. Mit seinen vielen technischen Innovationen festigt er den Ruf des Familienunternehmens als Technologieführer und hilft ihm, die führende Marktposition in Europa auszubauen. (Umsatz 2007: 2,66 Milliarden Euro, plus 13,1 Prozent).

Die weltweite Nachfrage nach solchen Ungetümen steigt kräftig – nach einer Prognose von zuletzt 26.500 auf 35.000 Maschinen in diesem Jahr. Und Claas ist zuversichtlich, mit seinen High-Tech-Fahrzeugen vom Boom zu profitieren. Alle Neuerungen, die sich die Ingenieure einfallen ließen, sind vor allem auf ein Ziel ausgerichtet: noch mehr Getreide je Quadratmeter Ackerfläche zu ernten.

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Inzwischen entgeht dem Dreschwerk fast kein Korn mehr, die Verlustquote beträgt ein Prozent. Der mächtige Dieselmotor verbrennt 100 Liter Sprit, um 50 Tonnen Weizen, Gerste oder Hafer zu ernten – das ist der Tagesverbrauch an Getreide in einer 350.000-Einwohner-Stadt.

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