Medizin: Alzheimer - die erfundene Krankheit

Medizin: Alzheimer - die erfundene Krankheit

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Stolze und Beyreuther

von Dieter Dürand und Susanne Kutter

Von Medikamenten gegen Alzheimer ist die Wissenschaft - trotz jahrelanger Forschung - entfernter denn je. Buchautorin Cornelia Stolze glaubt sogar, das Leiden sei ein Hirngespinst – Alzheimer-Forscher Konrad Beyreuther widerspricht.

Die Zahlen des aktuellen Welt-Alzheimer-Reports sind Furcht einflößend: 36 Millionen Menschen seien von Demenz befallen, und im Jahr 2050 sollen es 115 Millionen sein, schreiben die Autoren der Organisation Alzheimers’s Disease International (ADI). Die geistige Umnachtung, die vor allem alte Menschen befällt, habe laut ADI vor allem eine Ursache: die Alzheimer-Krankheit.

Doch möglicherweise sitzen Ärzte, Demenzkranke, deren Angehörige und Politiker einem großen Trugschluss auf und jagen einem Phantom hinterher. Das behauptet jedenfalls die Hamburger Biologin und Wissenschaftsautorin Cornelia Stolze in ihrem Buch „Vergiss Alzheimer“. Ihre Kernthesen lauten:

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Zu große Nebenwirkungen oder keine Wirkung

 Alzheimer ist als Krankheit weder klar definiert noch sicher zu diagnostizieren. Demenzkranke werden wahllos zu Alzhei‧mer-Kranken gestempelt. Patienten erhalten nutzlose und teure Medikamente, die nicht ihnen helfen, sondern nur deren Herstellern. Die wahren Ursachen der Demenz wie Medikamentennebenwirkungen, Infarkte im Gehirn, Depressionen, Alkoholismus, Austrocknung und viele andere werden übersehen. Weil die richtige Diagnose ausbleibt, erhalten Patienten die falsche Therapie und leiden unnötig.Stattdessen verdienen Mediziner viel Geld mit angeblichen Früherkennungstests, die gesunde Menschen mit der Fehldiagnose Alzheimer in Angst und Schrecken versetzen.

Tatsächlich haben die Alzheimer-Forscher in den vergangenen Jahren herbe Rückschläge hinnehmen müssen, vor allem bei der Medikamentenentwicklung. Allein zwischen 2004 und 2008 wurden 73 Projekte gestoppt – weil die Nebenwirkungen zu groß waren oder weil die Medikamente keine Wirkung zeigten.

Und die vier derzeit auf dem Markt befindlichen Alzheimer-Mittel erzielen zwar Milliardenumsätze (siehe Grafik), doch selbst der renommierte deutsche Alzheimer-Forscher Konrad Beyreuther sagt: „Sie halten den Krankheitsverlauf nicht auf.“

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21 Kommentare zu Medizin: Alzheimer - die erfundene Krankheit

  • Ach, Hardy.... den Alzheimer mit Tiefenatmung und spezieller bewegung aus dem Körper entfernen....habe herzhaft gelacht!!! Nein, aber das buch ist gut! ... die kalte Jahreszeit naht und irgendwie muß der Ofen ja angefacht werden.

  • bayreuther:
    "Jetzt werden Sie unverschämt, dazu werde ich nichts sagen!"
    Oh, da fühlt sich eine Koryphäe auf den Fuss getreten. ich empfand die Frage nach seinen geschäftlichen interessen durchaus nicht uninteressant. Überall sitzen vom Steuerzahler bezahlte Forscher, die ein Vielfaches von der industrie kassieren. Und wenn man sie danach fragt weichen sie aus. Erinnert an Politiker.

  • hallo Minzpeter........möchte ihnen doch kurz ein paar Takte herüber geben. Sie können auch ruhig weiter lachen, auch herzhaft. Sie sind ein freier Mensch und können auch weiterhin tun, was Sie wollen, nicht wahr? Sie können auch weiterhin mit ihren Problemen leben, ob vorhanden oder nicht. ich wünsche es ihnen nicht. Nur so viel..........wenn Sie alles im Vorhinein ohne Prüfung abkanzeln und glauben besseren Wissens den Stein der Weisen gefunden zu haben, dann bleiben Sie dabei. Es ist doch gut, nach eigenem Gusto zu leben. ich wünsche ihnen weiterhin Gesundheit und Wohlergehen bis zum Ende ihrer Zeit...............hardy

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