Um Klarheit über Chancen und Risiken der XCell-Methoden zu bekommen, wünscht sich PEI-Chef Cichutek kontrollierte klinische Studien der Therapie. Tatsächlich gibt das Unternehmen an, bald klinische Studien zu Rückenmarksverletzung und Hirnschäden beginnen zu wollen. Wie ernst es den Unternehmenslenkern damit wirklich ist, lässt sich kaum beurteilen. XCell-Sprecher Kempfen sagt: „Die Studien sind beantragt, da warten wir nur noch auf das definitive Go von der Behörde.“ Das PEI darf das weder bestätigen noch dementieren.
Bisher hält XCell offenbar aber nicht einmal nach, ob die Therapie angeschlagen hat. Wer anruft und sagt, dass es ihm besser geht, landet in der Statistik, die so zum Beispiel bei kindlichen Hirnschäden auf fast 70 Prozent Heilungserfolg kommt. Das Unternehmen fragte jedoch nicht bei den Patienten nach, obwohl vorab eine umfangreiche Nachbetreuung versprochen wird, berichten Betroffene. XCell will das und weitere Vorwürfe nicht kommentieren.
Anträge zur Stammzellforschung gescheitert
Wer die Historie des Unternehmens kennt, dem dürfte es ohnehin schwerfallen, zu glauben, dass der XCell-Chef Kleinbloesem teure klinische Studien mit einer in der Stammzellforschung unbekannten Mannschaft durchführen will – oder kann. Laut Recherchen des Deutschlandfunks scheiterte er mit entsprechenden Anträgen bereits in Belgien und Holland. Hintergrund: Der Niederländer hatte schon in seiner Heimat ein Unternehmen namens Cells4Health gegründet. Dessen Geschäftsmodell war dem von XCell sehr ähnlich. Auch in den Niederlanden liefen seriöse Forscher und Ärzte Sturm. Die Regierung reagierte und verabschiedete 2006 ein Gesetz, das solche Stammzelltherapien nur an akademischen Einrichtungen gestattete.
Damit war Kleinbloesem raus – und gründete in Deutschland XCell: Erst in Köln, dann in Düsseldorf. Hier baut er jetzt, nur wenige Fußminuten vom Heerdter Krankenhaus entfernt, eine weitere Dependance auf: Sie soll der Erforschung und Entwicklung der Therapie dienen, heißt es bei XCell. Dort soll dann – nachdem Tausende von Patienten bereits kommerziell behandelt wurden – doch noch die Wirksamkeit belegt werden.
Die meisten Wissenschaftler würden es wohl genau andersherum machen.












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Alle Kommentare lesen26.05.2010, 22:17 UhrAnonymer Benutzer: Dr. med. E. Pommé
Die Stammzellentherapie soll nach Standartmassnahem erforscht werden. Aber hier wurde etwas verwechselt: Die Hirnblutung ist die Folge einer sehr gefährlichen Art der Aplikation. Diese Massnahme soltte durch einen erfahrenen Neurologen durchgeführt werden! ich selber habe das tragische Erlebnis mitbekommen müssen, dass eine Knochenhenmarkspunktion an einem 10-jährigen Kind von einem Arzt durchgeführt wurde, und zwar im Sternum! Das Kind ist gestorben wegen Durchbruchs. Dies ist das Versagen eines Therapeuten. Dies ist nur ein beispiel von vielen schlechten Erfahrungen, die ich in der Medizin gemacht habe. Die Mediziner sollten aufhören, überheblich auf Alternativverfahren herunter zu schauen. ich habe zum beispiel ein 6-jähriges Kind, was eine therapieresistente Epilepsie, die er mit 6 Jahren bekommen hat, mit dem Nahrungsmittelintoleranztest durch weglassen der Nahrung, gegn die er igG-Antikörper entwickelt hatte -und das waren nicht wenige - von 13 Konvulsionen pro Tag auf 3 Konvulsionen pro Woche (!) ohne irgendwelcher Medikamente bereits nach 2 Wochen der Weglassdiät bekommen. ich bin aus Naturheilpraktischer Sicht davon überzeugt, dass die Mediziner den Darm des Kindes ruiniert haben, denn es hat 6-8 Antibiosen/Jahr bekommen, zudem bei jedem infekt 14-20/Jahr permanent Paracetamol oder ibuprofen bekommen. Zufall? ich finde nicht, denn bis jetzt haben alle meine chronisch erkrankten Patienten eine wesentliche besserung durch Nahrungsmitteltest, homöopathisch dosiertem Cortison, Ausleitungstherapien, eine wesentlche Verbesserung bishin zur Genesung nach jahrelangem Leidensweg und massiver unerwünschter Nebenwirkungen der täglich einzunehmender Medikamente erfahren dürfen. Wir sollten von den Anderen lernen, anstatt überheblich zu sein.