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Neuentdeckung auf Kuba: Fidel Castro hält Internet für „revolutionär“

Quelle: Handelsblatt Online

Kubas Ex-Präsident Fidel Castro entdeckt auf die alten Tage etwas völlig Neues: Das Internet. „Wir müssen lernen, damit umzugehen“, sagt er und erklärt das Ding vor lauter Begeisterung zum „revolutionären Instrument“.

Ob Fidel Castros Buch auch als E-Paper erhältlich ist, lässt sich möglicherweise mit der revolutionären Internet-Durchsuchmaschine „Google“ ermitteln. Quelle: AFP
Ob Fidel Castros Buch auch als E-Paper erhältlich ist, lässt sich möglicherweise mit der revolutionären Internet-Durchsuchmaschine „Google“ ermitteln. Quelle: AFP

HavannaKubas Altpräsident Fidel Castro hat das Internet zu einem „revolutionären Instrument“ erklärt. Bei der Vorstellung zweier neuer Memoirenbände sagte der ehemalige Staatschef nach Angaben der Zeitung „Granma“: „Das Internet ermöglicht die Aufnahme und die Aussendung von Ideen, in zwei Richtungen. Und wir müssen lernen, damit umzugehen.“

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In Kuba ist die Nutzung des Internets sehr eingeschränkt. Freien Zugang haben nur Privilegierte. Oppositionelle müssen sich den Zugang jeweils teuer in Hotels erkaufen.

Die Memoiren basieren auf Antworten, die der 85-Jährige der Journalistin Katiuska Blanco gab. Auf 1000 Seiten berichtet Castro über die Zeit bis 1958. Er kündigte eine Fortsetzung an: „Ich muss die Zeit nutzen, denn die Erinnerung wird schwächer“, sagte er.

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