Ökoautos: Wie Elektroautos unseren Alltag verändern werden - Seite 7

Ökoautos: Wie Elektroautos unseren Alltag verändern werden

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Ein "lebensgroßer" Smart Ed Quelle: dpa
Ein "lebensgroßer" Smart Ed electric drive hängt am Dienstag (15.09.2009) auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) vor der Festhalle in Frankfurt am Main Quelle: dpa

Doch nicht nur in den USA und Israel, auch in Deutschland versuchen Newcomer wie Karmann, die Zeit des Umbruchs zu nutzen. Der Elektronikableger des deutschen Autozulieferers zeigt zur IAA ein neues E-Mobil. Die Sparte wurde Anfang 2009 aus dem insolventen Osnabrücker Zulieferer Karmann herausgelöst. Zusammen mit dem norddeutschen Energieversorger EWE bringt Karmann das Elektroauto E3 auf den Markt. Das neue E-Mobil, das 150 bis 200 Kilometer elektrisch fahren kann und nicht mehr als ein konventionelles Auto kosten soll, will vor allem Pendler ansprechen.

Faszination Elektroauto

Die auffällige blaue LED-Anzeige auf der Kühlerhaube des blauen Prototyps zeigt den Ladestand der Lithium-Ionen-Batterie. Die ist platzsparend flach im Boden untergebracht, sodass der Kompaktwagen vier Personen gut Platz bietet. Das zeigt: Die Stromer bedeuten längst nicht nur Verzicht. Sie beschleunigen deutlich dynamischer als Benziner. Denn ihre maximale Leistung stellen sie im Gegensatz zum Verbrennungsmotor sofort nach dem ersten Druck aufs Gaspedal zur Verfügung. Zudem schonen sie die Nerven des Fahrers, weil sie leiser sind.

Die Faszination der Elektromobile nutzen inzwischen auch andere für ihr Marketing und zeigen, dass völlig neue Geschäftsmodelle entstehen: Der US-Fast-Food-Konzern McDonald’s zum Beispiel hat in Schweden und den USA erste Stromtankstellen eingerichtet: Wer Fritten und einen Hamburger isst, kriegt den Strom für sein Auto kostenlos.

Pioniere wie Bertha Benz hätten dann keine Probleme mehr. Aus Mangel an Treibstoff musste sie erst eine Apotheke finden, um Sprit für die Weiterfahrt zu kaufen.

14 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 06.10.2009, 19:11 UhrAnonymer Benutzer: ViTAL.power

    und zum Schluss:

    Unter dem Diktat der Mineralöllobby werden sich die meisten rückständigen Deutschen unterstützt mit oder ohne der „Abwrackprämie“ artverwandten Förderprogrammen einen „modernen“ Hybrid (benziner, Diesel od. Gas) zugelegt haben, das immerhin weniger als 5lt/100km verbraucht und weniger als 100gr CO2/km ausstösst. Die Rückständigen zahlen trotzdem oder eben aus diesem Grund immer höhere Strom- wie auch benzin, Diesel, Öl und Gaspreise. (war immer so und wird sicher auch immer so bleiben...)

    Die voraussichtigen Deutschen fahren unterdessen längst rein elektrisch, haben eine PV auf dem Dach, ein Windrad im Garten und/oder ein bHKW als Energiezentrale im Keller od. sind an solchen beteiligt Trotz der verlockenden Angebote der Automobiliindustrie, haben sie sich, anselle eines Neuwagens, für eben diese gewinnbringende investitionen entschieden, ihr Haus wärmegedämmt oder eben überhaupt eines gekauft. im Winter werden diese Elektrofahrzeuge über naheliegende bHKW oder Windkraft versorgt im Sommer über die PV-Anlagen. Die Stromüberschüsse verkaufen die Voraussichtigen direkt an die Rückständigen.

  • 06.10.2009, 19:07 UhrAnonymer Benutzer: ViTAL.power

    ich habe einen Arbeitsspeicher von 2 Gb.

    Aber mein Liebling ist der:

    "Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten – allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren.
    (Gottlieb Daimler, 1901)

    Das war nun vor genau 100 Jahren. Also schluss mit Lustig, blicken wir in die Zukunft:

    @ misterdata am 17.09.2009 15:45 Uhr
    bei vorsichtigen Schätzungen werden in 10 Jahren die batterien die 4-fache Speicherleistung bei gleichbleibendem Gewicht erreichen. Die Ladung wird 10x schneller erledigt sein, die Reichweite vervierfacht. Die Lebensdauer der batterien werden sich verdoppelt und die Preise halbiert haben. Die Nachfrage nach reinen Elektrofahrzeugen wird die 2,5 Millionengrenze überschritten haben. in der gleichen Zeit wird sich der Strompreis vervierfachen (ca. € 0,80kWh – 1,00kWh und es wird eine Elektromobilitätssteuer (evtl. Über Toll Collect) erhoben. Die Mineralölpreise werden sich bereits zwischen $200.00 und $300.00/barrel bewegen, Diesel und benzin gibt's für über € 3.50/ltr - € 5.00/ltr.. Lange Transportwege fallen weg. Das 3-Liter-Auto wirdt "wiiedergeboren". Der CO2-Ausstoss wird sich hoffentlich ½-irt haben.

  • 06.10.2009, 19:00 UhrAnonymer Benutzer: ViTAL.power

    @ GDM am 18.09.2009 12:37 Uhr
    batteriesatz kostet heute ca. € 8'000.00. Die Lebensdauer ist ca. 80'000km. Citroen-batterien halten auch über 100'000km. Damit läuft ein Stromer bereits heute im betrieb (inkl. Amortisation) günstiger. Die Entsorgung ist kein Problem. 1. Müssen die batteriehersteller diese zurücknehmen. 2. Sind batterien kein Abfall sonder ein wertvoller Rohstoff (Recycling). 3. Gibt's sogar spezialiserte Unternehmen die die batterien wieder aufbereiten. „Stromtanke“ sind einfach zu realisieren, da überall Strom vorhanden ist (sogar bei Dir zu Hause...!). oder versuch doch mal einen benzin- und Dieseltank im Garten einbuddeln bzw. selber herzustellen. Über 80% der Deutschen haben keinen grösseren Aktionsradius als 60-100km/Tag. Die elektrische Energiespeicherung wird in den kommenden 5 Jahren revolutionäre Formen annehmen, ähnlich wie diese die Computerindustrie vorgemacht hat. Dazu ein paar Zitate zur Aufheiterung:

    „640 Kb an Arbeitsspeicher ist alles was eine Anwendung jemals benötigen wird!“ (bill Gates, 1981)

    Es gibt nichts Neues mehr. Alles, was man erfinden kann, ist schon erfunden worden.
    (Charles H. Duell, US-Patentamt, 1899)

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