Photokina: So wird jeder zum Foto-Profi

Photokina: So wird jeder zum Foto-Profi

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Digitalkamera auf der Photokina 1996

Nie haben so viele Menschen fotografiert wie heute. Und noch nie waren ihre Ergebnisse so überzeugend. Wie schnell sich die Technik entwickelt, zeigt die Branchenschau Photokina. Fragt sich nur, wann wir in der neuen Bilderflut ertrinken.

Die Neue ist eine Sensation: Fotos mit vier Megapixeln Auflösung schießt Fujis Kamera Finepix 4700. Ihre Speicherkarte fasst acht Bilder. Und mit 2000 Mark ist sie fast ein Schnäppchen. "Fotoindustrie im Megapixelrausch", kommentiert die WirtschaftsWoche im Herbst 2000.

Zehn Jahre später klingen derlei Spitzenwerte wie aus der Steinzeit der Digitalfotografie. Heute hat die Fotoindustrie nicht nur ihre digitale Transformation hinter sich. Auch das Rennen um die höchste Bildauflösung ist Schnee von gestern. Zehn Megapixel sind bei normalen Kameras inzwischen Standard.

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Statt mit hochgezüchteten Leistungsdaten werben die Hersteller nun mit Geräten um Kunden, die sich nahtlos in die digital vernetzte Medienwelt einfügen: Westentaschenkameras senden Fotos auf Wunsch drahtlos ins Internet zu Facebook & Co. Spiegelreflexkameras wiederum glänzen nicht mehr nur mit brillanten Fotos, sie filmen auch in Kino-Qualität. Kompaktkameras mit Wechselobjetiven liefern Bilder, wie sie bisher nur Besitzern von Profigeräten gelangen. Und Dank innovativer Programme werden selbst Handys zu portablen Dunkelkammern. Neue Bildverbesserungstechniken in den Kameras machen es dabei selbst Fotonovizen nahezu unmöglich, missratene Bilder aus dem Urlaub mitzubringen.

Fotoapparate werden Statussymbol

Das wird den Fotoboom noch einmal anheizen: Heute schon machen deutsche Fotofans im Schnitt 500 digitale Bilder pro Jahr; zu Analogzeiten schossen sie nur etwa 100. Der Umsatz im Geschäft mit Produkten rund um das Foto lag in Deutschland zuletzt bei 2,2 Milliarden Euro – pro Quartal: Allein 8,6 Millionen Digitalkameras gingen im vergangenen Jahr laut Photoindustrie-Verband über den Tresen. Zudem sind Fotoapparate nicht mehr nur Hobby, sie werden zunehmend Modeaccessoire, mitunter sogar Statussymbol.

Angesichts des Fotobooms wird die Frage drängender, wie sich die Flut der Aufnahmen noch managen lässt. Ein Ansatz ist das Programm Fotomanager 10 von Softwarehersteller Magix, das Fotos per Bilderkennung automatisch Kategorien wie Nacht, Strand oder Architektur zuweist und jene ausmustert, die verwackelt sind.

Auf der weltgrößten Fotomesse Photokina in Köln, zeigen die Hersteller ihre neuesten Tricks, mit denen Laien zu Profis werden. Welche Trends dabei wirklich wichtig sind und welche Neuheiten die Branche in den kommenden Jahren bewegen werden, lesen Sie auf den nächsten Seiten.

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