Einzig die Infrarot- oder Funksender, mit denen die Fernsehgeräte die Bildwechsel der Shutter-Brillen mit denen des Displays synchronisieren, die braucht es als zusätzliches Bauteil. Und das kostet, heißt es bei den Herstellern hinter vorgehaltener Hand, derzeit nur noch ein paar Euro teuer. Da noch unterschiedlich ausgestattete Modelle - mit und ohne 3D-Funktion - zu produzieren, werde sich angesichts des anhaltend-dramatischen Preisverfalls spätestens in einem halben Jahr für die meisten Produktlinien nicht mehr lohnen. Sony-Chef Stringer jedenfalls verweist mit einer Mischung aus Verblüffung und Zuversicht auf eine Erkenntnis der Marktforscher: "Obwohl die Technik noch in ihren Kinderschuhen steckt, wächst die Zahl 3D-fähiger Fernseher schon jetzt viel schneller, als es vor Jahren beim Farbempfang war".
Wenn - und die Chancen stehen nicht schlecht - sich also das Beispiel der HDTV-Fernseher wiederholt, werden bereits in ein bis zwei Jahren Millionen von 3D-tauglichen TV-Geräten in deutschen Wohnstuben stehen. Und spätestens dann werden wohl nicht nur die Shutter-Brillen deutlich komfortabler und eleganter sein. Vor allem das Angebot dreidimensionaler Inhalte dürfte deutlich steigen. Spätestens zu Weihnachten können sich entsprechend ausgerüstete Fußball-Fans an den wahrlich begeisternden 3D-Bildern einer Blu-ray mit den spannendsten Spielen der WM aus Südafrika erfreuen. Der Pay-TV-Kanal Sky hat gerade erst den Deutschland-Start eines eigenen Programms mit dreidimensionalen Filmen für Oktober angekündigt. Und auch Telekom-Marketinggeschäftsführer Christian Illek hat zum IFA-Start mitgeteilt, über die eigene TV-Plattform T-Entertain 3D-Filme ausstrahlen zu wollen, "selbst wenn ich mir auf absehbare Zeit nicht vorstellen kann, dass ich die Tagesschau in 3D sehen möchte".












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Alle Kommentare lesen12.09.2010, 17:02 UhrAnonymer Benutzer: Thomas Kuhn
@CL: Danke für die Hinweise. Die Tippfehler sind blöd - und die MEGA-Hertz schlicht ein Zeilenfehler. Aber richtig soll's natürlich trotzdem sein. ich werde die entsprechenden Stellen morgen im büro korrigieren. Übrigens arbeiten z.b. Die Plasma-Displays von Panasonic schon mit 600 Hz. (http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/Flachbildfernseher/NeoPDP+Technologie/Plasma+–+Technologie+für+ein+neues+TV-Zeitalter/2196890/index.html) Gruß kt
12.09.2010, 16:47 UhrAnonymer Benutzer: CL
schludiger Artikel: "meinem TV-Gerät" oder "keinem"?, "Lichstärke"?; "bildwechselfrequenzen von 200 Megahertz" -> Donnerwetter, ich dachte 400 Hz ist die derzeitige Obergrenze; ...