Schweinegrippe: Virus-Ausweitung sorgt für Einschränkungen für Reisende

Schweinegrippe: Virus-Ausweitung sorgt für Einschränkungen für Reisende

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Flugzeugquarantäne: China schlägt bei der Schweinegrippe Alarm

Chinas Regierung befürchtet im Herbst eine starke Ausbreitung des H1N1-Virus. Reisende aus dem Ausland müssen mit Einschränkungen rechnen.

China schlägt Alarm: Die Regierung befürchtet, dass sich die Schweinegrippe im Herbst und Winter massenhaft ausbreitet. Das Gesundheitsministerium geht von „mehreren zehn Millionen“ Infizierten aus. Todesfälle seien unvermeidlich. Erste Hochschulen mussten schon schließen. Geschäftsreisende aus dem Ausland müssen daher mit weiteren Einschränkungen rechnen. An Chinas Flughäfen messen Ärzte bei Besuchern aus dem Ausland die Temperatur. Bei Verdacht auf Schweinegrippe verordnen die Behörden eine einwöchige Quarantäne. Und wer im Flugzeug neben eines Infizierten gesessen hat, muss gleich mitkommen auf die Isolierstation.

„Das H1N1-Virus breitet sich mit Beginn des Herbstes deutlich schneller aus als in den Monaten zuvor“, sagt Liang Wannian, Vizedirektor im Notfallbüro des Ministeriums. Denn dann beginnt die traditionelle Grippesaison, in der auch die herkömmlichen Grippeerreger mehr Menschen befallen. Insgesamt erkrankten in diesem Jahr rund 9100 Chinesen an der Schweinegrippe. Todesfälle gab es bisher nicht.

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Am vergangenen Mittwoch haben die Behörden die Heilongjiang University im nordchinesischen Harbin geschlossen, nachdem sich 14 der rund 30.000 Studenten infiziert hatten. Zwischenzeitlich musste auch die renommierte Beijing University of Science and Technology in der chinesischen Hauptstadt schließen. Hunderte Schulen im ganzen Land haben schon vor einiger Zeit den Betrieb eingestellt.

Peking arbeitet bereits weitere Notfallpläne aus. So sollen Schüler und Studenten in den kommenden Wochen vorbeugend mit traditioneller chinesischer Medizin behandelt werden, Schulen und Hotels werden in Notlazarette umgewandelt. Allerdings verfügt China nur über zehn Millionen Dosen des Grippemittels Tamiflu. Zum Vergleich: In den USA lagern 85 Millionen Dosen.

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