Erst wenn er wieder frei ist, kann der Gegenzug starten. Überwacht werden die Abschnitte durch Achszählsysteme der österreichischen Frauscher Sensortechnik. Sobald diese durch einen darüberrollenden Zug aktiviert werden, wird der Abschnitt gesperrt. Ein Lokführer, der dennoch einzufahren versucht, müht sich vergebens: Die Bremsen bleiben angezogen. Dafür sorgt eine Automatik namens Indusi. Diese gibt des Abschnitt erst frei, wenn den Achszähler einen ausfahrenden Zug registriert hat. Die 32 Kilometer lange Strecke ist in drei gesicherte Blöcke aufgeteilt. Der Betreiber, die Thüringer Eisenbahn, entschloss sich zu der Investition von etwa 200 000 Euro, nachdem es 2003 und 2004 innerhalb weniger Monate auf der ebenfalls einspurigen Strecke Weimar-Kranichfeld, die von der Deutschen Bahn betrieben wird, zwei Unfälle mit einer Toten und 29 Verletzten gegeben hatte.
Sensortechnik: Bahnen: Sicherheitsstopp statt Crash
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