Kluge Beleuchtung: Diese Lampe ist schlauer als ein Smartphone

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Kluge Beleuchtung: Diese Lampe ist schlauer als ein Smartphone

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Die Lampe „Alba“ steuert ihre Leuchtkraft abhängig vom Umgebungslicht

Das US-Unternehmen Stack bringt eine intelligente Leuchte auf den Markt. Die passt ihre Helligkeit selbstständig an. Je nach Umgebung - und nach der Gewohnheit des Besitzers.

Viele kennen das: Im Büro brennt das Licht mit voller Kraft, obwohl draußen die Sonne scheint. Ein Dimmer könnte helfen, aber der muss auch bedient werden. Besser wäre deshalb eine smarte Leuchte, die ihre Helligkeit selbstständig anpasst. Genau diese bringt das US-Unternehmen Stack jetzt auf den Markt.

Die „Alba“ getaufte Lampe steuert ihre Leuchtkraft abhängig vom Umgebungslicht und passt sich zusätzlich den Gewohnheiten der Hausbewohner an. Im Gegensatz zu anderen intelligenten Lichtquellen, die zum Beispiel per Smartphone bedient werden können, ist die Alba laut ihren Herstellern die erste selbstständig auf ihre Umwelt reagierende Lampe.

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Bis zu 80 Prozent weniger Energieverbrauch

Ermöglicht wird das durch verschiedene Sensoren in ihren Leuchtdioden. Diese registrieren Umgebungslicht, Bewegungen und die Anzahl der Personen in einem Raum. Die Daten werden analysiert und die Einstellungen der Leuchten entsprechend angepasst.

Um diese Steuerung zu ermöglichen, musste Stack Co-Gründer Jovi Gacusan die Sensoren mit den Dioden abstimmen. Da passte es, dass Gacusan vorher für die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa an Sensoren arbeitete. Mit der autonomen Steuerung verbraucht die Lampe laut Gacusan zwischen 60 und 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche LED-Lampen.

So wird sich der Markt für Smart-Home-Technologien bis 2020 entwickeln

  • Die Umfrage

    2010 wurden 33 Hersteller von Smart-Home Lösungen gefragt, wie sie die Marktentwicklung ihrer Sparte bis 2020 einschätzen. Mehrfachnennungen waren möglich.

    Quelle: Statista; Erhebung durch trend:research

  • Wachstum oder zunehmende Verbreitung

    91 Prozent

  • Mehr Kunden oder stärkere Nachfrage

    70 Prozent

  • Fallende Kosten

    48 Prozent

  • Mehr Anbieter

    42 Prozent

  • Verbreitetere Technik

    36 Prozent

  • Neue Produkte

    36 Prozent

  • Neue Dienstleistungen

    18 Prozent

  • Neuer Technischer Stand

    18 Prozent

  • Generationswechsel beim Kunden

    12 Prozent

  • Nicht bekannt

    3 Prozent

Doch die Alba ist sogar noch smarter. So begleitet sie, passend zum Namen, der aus dem italienischen übersetzt Sonnenaufgang bedeutet, den Alltag der Hausbewohner. Morgens gibt es blaues, kaltes Licht zum Aufwachen. Im Verlauf des Tages wird die Lichtfarbe wärmer, bis die Bewohner zum Einschlafen sehr warmes, entspannendes Licht bekommen.

Zusätzlich merkt sich die smarte Lampe auch die Gewohnheiten ihrer Besitzer, was zusätzliche Anpassungen ermöglicht. Wer noch mehr Individualisierung haben möchte, kann über die Stack-App Profile wie „Abendessen“ oder „Fernsehen“ erstellen und verwalten.

StackAlba04Unternehmensgründer Neil Joseph, der vergangenes Jahr seinen Job beim Elektroautobauer Tesla aufgab, um mit Stack an den Start zu gehen, will seine Firma als Vorreiter im Bereich „connected home“ etablieren.

Eine neue Datenkrake?

Bei aller Faszination für die technischen Möglichkeiten, hat das Ganze jedoch einen dystopischen Beigeschmack. Denn im Zeitalter von gefühlt konstanter Überwachung und Datensammlung kommt jetzt auch noch die Glühbirne von Stack hinzu. Vor allem die Bewegungsmuster im Haus zeichnet sie auf. Gründer Joseph aber versichert, dass „wir keine persönlichen Daten verfolgen oder speichern, die zu einem individuellen Nutzer gehören.”

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Stack arbeitet schon an den nächsten Projekten. Geplant sind responsive Thermostate für die Heizung und smarte Betten, die sogar Schlafeigenschaften verfolgen und sich ihnen anpassen. Das werde am Ende zu einem praktischeren, lebenswerteren und gesünderen Zuhause führen, meint Joseph.

Das Technikspielzeug hat allerdings seinen Preis: Ein Alba Starter-Kit kostet 150 US-Dollar und enthält zwei Lampen.

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