Smartphones: Apple kündigt Ende von iPhone-Manko an

Smartphones: Apple kündigt Ende von iPhone-Manko an

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Steve Jobs

von Matthias Hohensee

Die Smartphone-Konkurrenz von Nokia, Android, Palm und Blackberry kann es schon längst - im Frühsommer zieht Apple mit dem Multitasking, dem Ausführen von mehreren Programme gleichzeitig, nach. Aber nicht alle iPhones werden die Funktion unterstützen.

Steve Jobs schwelgte am Donnerstagmorgen in der Aula seiner Firma im Triumph. Eigentlich wollte der Apple-Chef eine Vorschau auf die neueste Version von Apples Smartphone-Betriebssystem iPhone OS 4.0 geben. Aber zunächst jubelte Jobs erstmal übers iPad. 450.000 seiner Tablet-Computer hat Apple seit der US-Premiere am Ostersamstag verkauft. Streckenweise konnte die Firma den Kundenansturm nicht befriedigen.

Während Apple seine eigene Geschäfte gut bestückt hatte, konnten einige Filialen des US-Elektronikhändlers Bestbuy, der als einziger externer Händler das Gerät zum Start anbieten durfte, die Nachfrage nicht befriedigen. Den internationalen Verkaufsstart wird das allerdings nicht verzögern. "Wir bleiben beim internationalen Start Ende April", bekräftigte Jobs auf Nachfrage der WirtschaftsWoche.  Der Konkurrenz gab der Apple-Chef schon mal die Meßlatte vor - vor allem bei der Software für das Gerät. 3500 speziell auf den iPad angepasste Anwendungen gibt es bereits. "Das muss man erstmal nachmachen", so Jobs.

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50 Millionen iPhones weltweit im Gebrauch

Seit Samstag hat Apple zudem 600.000 Bücher über den eigenen iBooks Store ausgeliefert. Eine Kampfansage an den E-Book Vorreiter Amazon und seinen Kindle. Dessen Chef Jeff Bezos kontert mit einer eigenen Applikation fürs iPad, über den die elektronischen Bücher von Amazon.com abgerufen werden können.

Erstmals bezifferte Jobs die Zahl der verkauften iPhones und iPod Touch genauer. Demnach hat Apple bislang rund 50 Millionen iPhones und 35 Millionen iPod Touch verkauft. Im Sommer, kündigte Jobs an, werde bei beiden Produkten die 100-Millionen-Marke erreicht.

Das neue Smartphone-Betriebssystem 4.0 kommt im Frühsommer fürs iPhone und iPod Touch und ab Herbst für das iPad. Analysten rechnen damit, dass Apple zeitgleich mit der Auslieferung der Software ein neues iPhone mit schnellerem Prozessor und besserer Kamera vorstellen wird.

Apple ermöglicht Multitasking

Das neue Betriebssystem bietet eine Vielzahl von neuen Funktionen wie ein verbessertes Email-Programm, Digital-Zoom für die integrierte Kamera, den Anschluss von externen Tastaturen via Bluetooth sowie für Unternehmenskunden das verbesserte Verschlüsseln von Daten. Vor allem aber unterstützt es das so genannte Multitasking, also das Betreiben von mehreren Programmen im Hintergrund.

Man muss dann nicht mehr wie derzeit beispielsweise das Email-Programm beenden, wenn man in den Browser wechseln will. Auch die beliebte Internet-Telefonie-Software Skype kann im Hintergrund laufen, so dass auch eingehende Telefongespräche via Skype endlich auf dem iPhone praktikabel werden.

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