Kommentare zu: Solaranlagen-Herstellern droht überfällige Auslese

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12 Kommentare
  • 24.03.2009, 13:59 UhrAnonymer Benutzer: Energy

    Erst fielen die Preise acht Prozent, jetzt geben sie 30 Prozent nach. Genau eine solche Kürzung hatte die CDU letztes Jahr gefordert - und ist damit an SPDlern wie Ulrich Kelber gescheitert. Kürzlich hatte die Sendung quer im bayrischen Rundfunk aufgedeckt, dass genau dieser SPD Abgeordnete in den letzten beiden Jahren zweimal 25.000 Euro von Solarworld erhalten hat. So sorgte die SPD dafür, dass Solarstrom völlig unnötig teuer bleibt. Und Minister Gabriel plädiert für neue Kohlekraftwerke. Das passt schon prima zusammen.

  • 24.03.2009, 14:14 UhrAnonymer Benutzer: Go

    Die Preise für die Module fallen, doch die Einspeisevergütung für Solarstrom bleibt hoch. Und Solarstrom wird viel langsamer konkurrenzfähig als es locker möglich wär. Der SPD sei Dank, bis die Energiewende hin zu Solarstrom kommt, wird es dank Herrn Kelber noch ein paar Jahre länger dauern als notwendig. Und wie man die Umweltverbände kennt, werden sie sich weiterhin weigern, die Einspeisevergütung nach unten anzupassen. ist doch prima: Solarmodule werden billiger und aus der Politik hört man keinerlei Vorschläge, dann auch Solarstrom billiger zu machen.

  • 25.03.2009, 13:23 UhrAnonymer Benutzer: Sonnige Grüße

    Der Preisverfall von Modulen begann erst nach der Novelle und ist nicht zuletzt mit Ursache dafür. Zu sagen, die Verbraucher zahlen zig Milliarden EURO für Solarsubventionen, ist schwachsinnig. Der Strompreis wird an börse ermittelt und dementsprechend gehandelt.
    Außerdem fahren RWE; EON und Co. Gewinne in Multimilliardenhöhe ein. Sonderbar finde ich, daß bei erneuerbaren Energien die Kosten von der Produktion der Komponenten an bis zur Entsorgung vollständig zusammengerechnet werden. bei Atom- und Kohlekraftwerken nicht, noch nicht mal versichert sind die Dinger. Wenn es stimmt, dann waren die 25.000 EURO für Herrn Kelber ein Taschengeld für einen guten Zweck, wenn man bedenkt was von der Kern- oder Kohlekraftlobby bezahlt wird.

  • 25.03.2009, 18:24 UhrAnonymer Benutzer: nicolo

    Jeder sollte wissen, wo "RWi" draufsteht, ist "RWE" drin! Es ist völliger Unsinn zu behaupten, die deutschen Konsumenten würden den Solarstrom allein in diesem Jahr mit 9 Mrd. Euro subventionieren!!! Aber wenn die Not besonders groß ist, sind halt die Lügen besonders dreist.

  • 25.03.2009, 19:53 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    bei nuechterner betrachtung ...

    Die Sonneeinstrahlung erfolgt abhaengig von der Tageszeit und vom Wetter. Deshalb bezeichnet man Solar- und Windstrom Strom als Zufallsstrom. Solarstrom kann deshalb keine Kraftwerke ersetzen, solange man nicht im steckengebliebenen Aufzug bekanntschaften machen moechte. Solarstrom kann lediglich einen Teil der brennstoffkosten konventioneller Kraftwerke ersetzen. Diese betragen z.b. 0,5c/KWh bei umweltfreundlichen Kernkraftwerken, 1-3c/KWh bei Kohlekraftwerken. Ein Marktpreis fuer derartigen Strom koennte etwa 1,5c/KWh betragen.

    Ein Solarmodul mit 1 KW Peak (Maximal) erbringt in der Realitaet etwa 80W/h im Durchschnitt (Tag/Nacht, Wolken), etwa 700KWh/a oder zum Marktpreis 10 Euro Ertrag pro Jahr. Damit laesst sich nicht mal eine vierteljaehrliche Reinigung der Solarzellen bezahlen.

    Um subventionsfrei betrieben zu werden muesste eine derartige Anlage in Deutschland, um die installationskosten zu decken, etwa
    minus 2000 Euro kosten.

    Da diese Solarzellen meist aus Galliumarsenid bestehen wird in der Ferigung derselben je KWh etwa die 10000-fache Menge an Giftmuell erzeugt, als in einem Kernkraftwerk.

    Solarenergie ist wie auch Windenergie ausschlieslich oekologischen Ueberlegungen geschuldet. Aufgrund der geringen Einstrahlungsdichte wird Solarenergie in einer industriegesellschaft niemals eine Rolle spielen. Eine solare Zukunft ist eine Zukunft bitterer Armut.
    Weitere Artikel auch zu solaren Grossanlagen kann man auf meiner Hompage www.oekoreligion.npage.de finden.

    Vandale

  • 26.03.2009, 23:31 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    wenn man in einige Solarblogs hineinschaut, oder die Seite www. solarkritiker.de betrachtet, so scheint die Solarenergie trotz der enormen Subventionierung fuer den betreiber oft nicht rentabel zu sein. Die abgesenkte Einspeiseverguetung von jetzt nur mehr 43c/KWh (Die Herstellungskosten umweltfreundlichen Stroms aus Kernenergie betragen etwa 1,5c/KWh vor Steuern) scheint ein Hindernis zu sein. Moeglicherweise hat sich die Kostendegression bei Solarzellen sehr verlangsamt. Vielleicht werden nunmehr kostenguenstige Hersteller aus Asien (geringere Umweltstandards) den groessten Solarmarkt der Welt, Deutschland, dominieren.

    Vandale

  • 31.03.2009, 18:17 UhrAnonymer Benutzer: 50000 Euro Taschengeld für einen SPD Abgeordneten

    Solarworld zahlt Ulrich Kelber von der SPD zweimal 25000 Euro. Ulrich Kelber setzt sich danach im bundestag dafür ein, Solarunternehmen wie Solarworld Milliarden von Subventionen zu zahlen. Und hier liest man vom Teilnehmer "Sonnige Grüße", dies sei doch nur ein Taschengeld....
    Moment mal... 50.000 Euro für einen Abgeordneten nur ein Taschengeld??????? So kann nur die Solarlobby denken....

  • 15.04.2009, 14:55 UhrAnonymer Benutzer: Stefan

    Natürlich sind diese 9 Milliarden korrekt. Wenn wir heute mit der neuen Förderungen aufhören würden, zahlen wir dennoch für die bestehenden Verträge 20 Jahre weiter. Das sollte man nie vergessen.

    Was nicht bedeutet, dass ich gegen eine Förderung von Solarnutzung bin. Schade nur, das man es zu großen Teilen einigen Abzockern in den A.... schiebt.

  • 04.06.2009, 21:40 UhrAnonymer Benutzer: frauke

    @ 50000 Euro Taschengeld für einen SPD Abgeordneten:
    dieses Jahr kommen passend zur bundestagswahl noch einmal 25 T/EUR hinzu. im Konzernbericht 2008 der SolarWorld findet man für 2007 keine Angaben zu Spenden, für 2008 waren es 45 T/EUR

  • 13.06.2009, 02:29 UhrAnonymer Benutzer: erde

    inzwischen hat der spd-mdb kelber aus bonn wohl insgesamt 75.000 euro vom bonner unternehmen solarworld als parteispende erhalten (siehe abgeordnetenwatch) - ein schuft wer dabei böses denkt

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