Tablet-Computer: Apple iPad: Millionengewinn am ersten Wochenende

Tablet-Computer: Apple iPad: Millionengewinn am ersten Wochenende

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Apples iPad bei einer Vorführung: 120.000 Vorbestellungen am ersten Wochenende

Nach ersten Schätzungen haben Apple-Fans bereits am ersten Wochenende rund 120.000 iPads vorbestellt – und Apple damit einen Gewinn von mehr als 46 Millionen Dollar beschert.

Noch schweigt Apple, doch nach ersten Berechnungen aus den USA dürfte Apple den Hype um seinen Tablet-Computer iPad in einen Geschäftserfolg ummünzen. Bereits am ersten Wochenende nach Verkaufsstart dürfte das iPad Apple einen satten Millionengewinn beschert haben.

Gestützt auf den Bestellnummern der Auftragsbestätigungen haben Analysten hochgerechnet, dass seit dem Beginn der Vorbestellungen am Freitag vergangener Woche bereits Orders für rund 120.000 Geräte bei dem IT-Konzern eingegangen sind. Das berichtet das US-Wirtschaftsmagazin „Fortune“.

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Danach gehen an einem Durchschnittstag im Apple Online-Shop etwa 16.500 Bestellungen ein. Mit dem Verkaufsstart am Freitag sollen es insgesamt aber fast 125.000 gewesen sein – die Mehrverkäufe dürften also im Wesentlichen auf iPads entfallen sein. Weil Beobachtern zufolge jeder Apple-Kunde durchschnittlich 1,11 iPads bestellt hat, ergibt sich die kalkulierte Zahl von rund 120.000 Stück. Ausgeliefert wird der Tablet-Computer in den USA ab dem 3. April. Der Marktstart in Deutschland ist für Ende April geplant.

Gewinn von 46 Millionen Dollar

Das Interesse der Kunden verteilte sich nach Angaben der amerikanischen Beobachter in etwa gleich auf alle drei iPad Versionen. Die Bestellungen für das kostengünstigste Gerät mit 16 Gigabyte (GB) liegen bisher nur minimal über den Bestellungen für Geräte mit 32GB, 64GB und UMTS-Mobilfunkmodem.

Basierend auf den Berechnungen des US-Marktforschers iSupply zu den Produktions- und Materialkosten des iPad und könnte Apple bei einem etwa gleichmäßigen Verkauf der sechs Gerätevarianten seit Freitag einen Gewinn von immerhin knapp 46 Millionen Dollar erzielt haben. iSupply hatte Stückkosten für den einfachsten iPad erst kürzlich auf 229,35 Dollar geschätzt. In Apples Internet-Shop kostet das Gerät 499 Dollar.

Die Gewinnspanne wächst mit zunehmender technischer Ausstattung. Denn das Top-Modell mit 64GB Speicherplatz und UMTS-Verbindung steht mit 829 Dollar in der Liste. Laut iSupply summieren sich die Montage- und Materialkosten für die Nobelversion allerdings nur auf 346,15 Dollar. Einem Gerätemehrpreis von 330 Dollar stünden dann nur zusätzliche Materialkosten von knapp 117 Dollar gegenüber. Die Schätzungen schließen Kosten für Software, Lizenzgebühren und Vermarktung nicht mit ein. Zu welchen Preisen der iPad im April in Deutschland angeboten werden soll, macht Apple noch keine Aussagen.

Verlage hoffen auf iPad

Das mit einem großem Touchscreen ausgestatte iPad wurde im Januar von Apple in San Francisco vorgestellt. Seither setzen vor allem Verlage alle Hoffnungen auf das neue Gerät, denn erstmals sollen Kunden wieder für digitale Presseangebote bezahlen. Doch für den Lesestoff alleine entwickelten die Apple-Ingenieure das Gerät nicht. Internet, E-Mail, Videospiele, Kino – der Hersteller integriert in dem 24,63 cm großen Tablet alle notwendigen Anwendungen für den mobilen Nutzer.

Neben viel Lob bemängeln Kritiker zahlreiche technische Details wie das Fehlen eines USB-Anschlusses. Größter Streitpunkt der iPad-Experten bleibt aber weiterhin, dass die Besitzer eines Tablet-Computers lediglich die vom Hersteller genehmigten Programme nutzen können.

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