Nachrüst-Navis und der Kabelsalat, der dranhängt, sind weder schön noch wirklich sicher, wie Unfallforscher kritisieren. Haben die Geräte auf Dauer eine Zukunft?
Die Nachfrage ist ungebrochen. Für dieses Jahr erwarte ich die erste große Austauschwelle bei installierten Systemen, weil die Menschen ihre Navis nach drei bis vier Jahren ersetzen. Aber ich glaube auch, dass der nächste große Wachstumsschub von Einbaugeräten kommen wird.
Für echte Massenprodukte sind die Systeme der Autohersteller noch viel zu teuer.
Weil ihr Entwicklungsmodell ineffizient ist. Jeder definiert nach Gusto, was die Systeme können sollen. Im Luxussegment geht das, für das Massengeschäft aber ist es nicht praktikabel.
Wie sieht die TomTom-Lösung aus?
In Zukunft werden die Hersteller von Partnern wie uns standardisierte Softwaremodule für die Navigation einkaufen, die sie an ihr Design anpassen und in die Autos integrieren. Das halbiert die Zeit bis zum Marktstart und senkt die Entwicklungskosten um 60 bis 70 Prozent. Genau das exerzieren wir beispielsweise mit Renault gerade durch. Da gibt es nun ein fest eingebautes Navi ab Werk für nur noch knapp 500 Euro.
Hersteller wie BMW blenden Routenhinweise bei Einbau-Navigationssystemen zum Teil in die Frontscheibe ein. Gibt es das -irgendwann auch zum Nachrüsten?
Head-up-Displays sind kein Produkt für den Massenmarkt. Entscheidend ist, dass die Informationen auf dem Bildschirm relevant und schnell erfassbar sind. Noch wichtiger ist eine klare und eindeutige Sprachansage. Das hat Priorität.
Ist das eine Absage an 3-D-Landschaften, an Satellitenbilder und fotorealistische Gebäudedarstellungen?
Entscheidend ist, dass Informationen helfen, die Route ohne Probleme zu finden. Ein markantes 3-D-Gebäude kann helfen. Zu viele Gimmicks aber verwirren. Schon jetzt ist mancher optische Effekt im Markt nett anzusehen, aber nicht wirklich nützlich.












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Alle Kommentare lesen26.08.2010, 22:44 UhrAnonymer Benutzer: Baumann Roy
Wenn ihr so weitermacht, braucht sich die konkurrenz um Euch keine Sorgen mehr machen. Euere Geräte sind Mist. bei ALDi gibt es bessere und Euer Support ist eine einzige Katastrophe und Abzocke. Da wird Geld für die Warteschleife abgerrechnet.
22.02.2010, 00:26 UhrAnonymer Benutzer: Trecker
Egal wie gut Tom Tom ist,
mich habt ihr einmal übervorteilt, jetzt verdienen nur noch die Konkurrenten!
(bei Navigon fühle ich mich nicht so besch...) Die Software wird auch für ältere Geräte aktualliesiert!
04.02.2010, 14:28 UhrAnonymer Benutzer: tomtom
TomTom bekommt als Navi Anbieter mehr Konkurrenz und für TeleAtlas sieht es ohnehin finster aus: angesichts schlechterer Qualität als Navteq können sie in Zukunft per Dumpingpreise wohl auch nicht mehr so gut punkten, weil es OpenStreetMap und Co gibt. bleibt nur HD-Traffic, aber das hat Navteq auch bereits marktreif.