Topraks Technik Talk: Frechheit: Lästige Software-Updates

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Häufig eine Qual: Update-Installation

Sie starten unaufgefordert mit Windows, machen sich im Arbeitsspeicher breit, gehen unaufgefordert ins Internet und treiben allerlei Unfug im System. Moderne Programme sind eine echte Plage.

Haben Sie bei der Installation eines Programms schon mal die Lizenzbestimmungen gelesen? Das sollten Sie aber, schließlich stimmt man mit dem Mausklick auf "Ich akzeptiere" all diesen Bedingungen zu. Eine Menge Lesestoff. Ich hab mir so einen Text mal in Word rüber kopiert. Bei Microsofts Office 2007 sind es 16 Seiten bei IBMs Bürosuite "Symphony" sind es 17 Seiten. Ewig lange Episteln, die einen darüber belehren, wofür der Hersteller nicht haftet, und was wir alles nicht dürfen. Auf die Idee, die wichtigsten Regeln in fünf deutsche Aussagesätze zu packen und das juristische Gedöns auf einem Beipackzettel unterzubringen, ist noch kein Hersteller gekommen. Das ist aber nur die erste von mehreren Zumutungen, mit denen der PC-Nutzer heutzutage konfrontiert ist.

So gibt es kaum noch ein Programm, das ohne Registrierung und Aktivierung funktioniert. Klar, das dient dem Schutz vor Raubkopien und hat somit einen nachvollziehbaren Grund. Doch viele Hersteller machen daraus eine Marketing-Aktion. Wer nicht aufpasst, hat schnell den Newsletter abonniert, der jede Woche neu in seinem elektronischen Postfach liegt.

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Software bremst den Windows-Start

Viele Programme nisten sich nach der Installation ungefragt erst mal da ein, wo man sie am wenigsten brauchen kann, nämlich rechts unten in der Taskleiste. Damit sie beim Booten von Windows gleich mit starten. Egal, ob Adobe Photoshop, Apple Quicktime oder Duden Korrektor, alle treiben dasselbe Spiel. Beim Windows-Start sind sie zur Stelle, ob der Anwender sie braucht oder nicht. Fortgeschrittene PC-Nutzer wissen, dass Windows mit diesem Ballast langsamer startet und an Systemleistung verliert, weil sich die Programme im Arbeitsspeicher breitmachen. Ok, es gibt Tools, mit denen man sie aus der Autostart-Liste streichen kann. Komischerweise flüchten sich viele Programme sofort wieder in die Taskleiste, sobald sie der Anwender benutzt hat. Richtig aufdringlich die kleinen Software-Helfer.

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