Tunnelbau: Bohrmaschinen: Riesen im Untergrund

Tunnelbau: Bohrmaschinen: Riesen im Untergrund

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Tunnelvortriebsmaschine von Herrenknecht: 15 Meter hoch

135 Meter lang, 2300 Tonnen schwer und 3500 Kilowatt stark: Das sind die Eckdaten der zwei weltgrößten Tunnelbohrmaschinen, die derzeit in China im Einsatz sind.

Die Kolosse, die von Herrenknecht aus Schwanau am Rhein gebaut wurden, graben in Shanghai unter der Mündung des Jangtse-Flusses hindurch zwei 15 Meter hohe Röhren zur Insel Changxing. Jede der 7,4 Kilometer langen Röhren wird eine dreispurige Autobahn aufnehmen. Im Stockwerk darunter soll die U-Bahn rollen. Die Maschinen müssen fast drei Millionen Kubikmeter Erde und Fels aus dem Untergrund herausfräsen – eine Menge, die der Ladekapazität von mehr als 50.000 Eisenbahnwaggons entspricht. Das Material wird mit Wasserkraft durch die Öffnungen des Bohrkopfes gepresst und entweder über ein Förderband oder vermischt mit Wasser über eine Pipeline abtransportiert. Der erste Tunnel wird Ende des Jahres fertiggebohrt sein, der zweite wenige Monate später. Dem Verkehr übergeben werden sollen die Tunnels im April 2010, rechtzeitig zur Eröffnung der Weltausstellung.

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