TV-ABC: Worauf Sie beim Kauf eines Fernsehers achten sollten

TV-ABC: Worauf Sie beim Kauf eines Fernsehers achten sollten

Bild vergrößern

Auf der IFA glänzen viele Neuheiten und Inspirieren zum Neukauf. Aber ein paar Details müssen beachtet werden. REUTERS/Hannibal Hanschke (GERMANY)

Digitales Fernsehen, Hybrid-TV und 3D. Nach und nach erobern immer neue Standards den TV-Markt. Was verbirgt sich hinter diesen Abkürzungen und welche Funktionen sollte ein neuer Fernseher wirklich haben?

Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin können Technikbegeisterte derzeit die neuesten Trends in der Unterhaltungselektronik bestaunen. Die Hersteller werben mit Labels wie HDTV und HDready, LCD und LED, Connected TV und Hybrid TV. Doch was war jetzt noch mal was?

Bei dem Wust aus Abkürzungen und englischen Fachbegriffen fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Was die Bezeichnungen bedeuten und worauf Sie beim Kauf eines Fernsehgerätes achten sollten. 

Anzeige

Plasma, LCD und LED

Der Unterschied bei Flachbildfernsehern beginnt schon beim Display, also dem Bildschirm. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Techniken: Plasma und LCD.

Die Plasma-Technik funktioniert folgendermaßen: Zwischen den beiden Glasscheiben des Bildschirms wird ein Edelgas-Gemisch elektrisch entzündet. Diese Mini-Explosionen bringen Phosphor zum Leuchten und es entsteht ein ultraviolettes Licht, welches die Fernsehbilder erzeugt.

Auch bei alten Röhrenfernsehern wurde mit Phosphor gearbeitet, sodass die ersten Flachbildschirme Plasmageräte waren. Allerdings verbrauchen Plasmafernseher nach wie vor deutlich mehr Energie und sind dadurch teurer. „Außerdem haben mittlerweile die LCD-Fernseher die Plasmageräte qualitativ überholt“, sagt Peter Knaak, Experte für Fernseher bei der Stiftung Warentest. Durchgesetzt hat sich deshalb auch die LCD-Technik. Laut GfU waren 2010 knapp 90 Prozent der rund neun Millionen in Deutschland verkauften Fernseher LCD-Geräte.

Unterschied in der HIntergrundbeleuchtung

LCD steht für Liquid Chrystal Display, also Flüssigkristall-Display. Zwischen den Glasscheiben des Bildschirms befinden sich Flüssigkristalle, die das Licht, das von einer Hintergrundbeleuchtung gesendet wird, entweder durchlassen oder nicht. Das ist vergleichbar mit einer Jalousie vor dem Fenster.

Zusätzlich bieten Hersteller LED-Fernseher (Light Emitting Diode) an. Technisch gehören sie zu den LCD-Fernsehern, weil sie die gleiche Bildschirm-Technologie nutzen. Lediglich die Art der Hintergrundbeleuchtung ist eine Weiterentwicklung. Während bei herkömmlichen LCD-Geräten Leuchtstoffröhren verwendet werden, nutzen LED-Geräte Leuchtdioden. Der Vorteil: Die Gehäuse sind flacher und die Geräte sparen Strom.

Laut GfU sei das Bild außerdem kontrastreicher. „Das hängt allerdings vom jeweiligen Hersteller ab“, so Knaak. Viele nutzten die Technik noch nicht aus. „Aber generell besteht mit der LED-Technik ein großes Potenzial für ein besseres Schwarz.“

Anzeige
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%