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Kommentare zu: 50 Jahre Atomkraft - eine Bilanz

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8 Kommentare
  • 24.07.2012, 07:25 Uhribex44

    ich dachte immer wiwo wäre seriös.
    Wer aber Grüpiss zitiert und ernst nimmt, ist ein Leser-Vera...er.

  • 24.07.2012, 18:20 UhrQuentin_Quencher

    Man braucht auch keine Endlager, mit Thorium-Flüssigsatzreaktoren kann der langlebige Atommüll verbrannt werden. Siehe auch:

    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo112_77/

  • 24.07.2012, 19:35 UhrWllliWiWo

    Einen Beitrag dieser Art hätte ich von der WiWo nicht erwartet. Die Kosten für die Beseitigung der Alt-Kernkraftwerke sind - natürlich -in den angegebenen Strompreisen für "Atomstrom" enthalten. Das gilt nicht z.B. für die Solarmodule, die bekanntlich hochgiftige Substanzen wie Cadmium und Arsen enthalten. Solarmodule müssen als chemischer Sondermüll entsorgt werden. Im Gegensatz zu Atommüll verleieren diese Substanzen ihre Giftigkeit nie. Immerhin gibt es hochgiftige chemische Abfälle ein Endlager: die Untertagedeponie Herfa-Neurode in Osthessen. Kein Umweltschützer ist auf den Schienen, wenn die Güterzüge dahin rollen. UNd kein Wirtschafts-Magazin redet darüber

    • 24.07.2012, 20:10 Uhrkartoffel

      Blei ist ebenso in jedem Solarmodul enthalten. Der Einsatz aller genannten Stoffe ist seit 2007 mit dem Inkraftsetzen der europäischen RoHS-Richtlinie und daraus abgeleiteten nationalen Gesetze verboten!!!

  • 24.07.2012, 20:02 Uhrkartoffel

    Jeder rechnet gemäß seiner politischen Absicht so schön wie er kann. Die historischen Abläufe sollte man aber schon etwas neutraler darstellen. als das hier geschehen ist. Auch geopolitische Aspekt sind zu berücksichtigen.
    1955 kamen die deutschen Atomwissenschaftler aus der Sowjetunion zurück. Sie hatten dort unter Leitung von Manfred von Ardenne und Max Steenbeck die technologischen Voraussetzungen für die Anreicherung von Uran und die Gewinnung von Plutonium geschaffen. Mit der Rückkehr der deutschen Wissenschaftler war Deutschland adHoc in der Lage, Atomkraftwerke zu bauen. Die Großmächte USA und SU bekamen damit noch einen potenten Wettbewerber im AKW-Markt dazu und einen potentiellen Atomwaffenhersteller ebenso. Letzteres wurde in Deutschland doch nicht zur Wirklichkeit, die Elite der deutschen Wissenschaft kämpfte erfolgreich dagegen (Otto Hahn ua.). Mit Petra Kelly kam aus den USA eine in der amerikanischen Politik vormals sehr aktive Frau nach Deutschland, die die Atomkraftbewegung gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Ex-General Gerd Bastian stark befeuerten. USA und SU sahen das sicher mit einem lachenden Auge.
    Die Angst der Menschen, die meist dann entsteht, wenn die Vorgänge und Zusammenhänge das Allgemeinbildungsniveau übersteigen, ruft immer Ablehnungen hervor. Es ist immer einfacher, etwas abzulehnen als sich weiterzuentwickeln. Die Geschichte lehrt uns aber, daß sich die Menschen immer weiterentwickeln, Stagnationen führen zum Zusammenbruch ganzer politischen Systeme, auch wenn Sie noch so sozial sind und das Leben auf althergebrachte Weise doch so schön sicher und angenehm wäre.
    Argumente gegen den Fortschritt zu finden ist nur eine Fleißarbeit. Dem Fortschrittsstreben Substanz zu geben verlangt viel mehr!
    Windmühlen und Fotodioden sind Schnee von gestern!

  • 25.07.2012, 08:57 UhrPhysiker

    Ich dachte immer die WiWo würde sachlich berichten. Wenn man dann aber die Überschriften liest und dann gleichzeitig Greenpeace zitiert, ist das nicht seriös. Es ist doch mittlerweile bekannt, dass die Greenpeace-Studie so ziemlich jeden Position des Bundeshaushalts, die das Wort "Kern" enthält, mit aufaddiert hat. So zum Beispiel die Forschung zu ITER (Kernfusion), zum Higgs-Teilchen (Kernphsyik), zum Schnellen Brüter, Hochtemperaturreaktor...
    Und dann sollte man immer und überall widerholen: In Fukushima ist kein Mensch an der sogenannten Kernschmelz-Katastrophe gestorben. Diverse Internationale Studien gehen davon aus, dass mit maximal 120-200 zusätzliche Krebstote aufgrund der ausgetretenen Radiaktivität in den kommenden 50 Jahren zu rechnen ist. Das ist sicher im Vergleich zur Kohlekraft oder Photovoltaik mit den vielen Schwermetallbestandteilen vernachlässigbar. Und weil ich ja so unheimlich Angst vor der Radiaktivität und dem Krebstod habe, steck ich mir doch als alter Öko erstmal ne Kippe an.

  • 05.02.2013, 08:29 UhrThieve

    Faszinierend, wie die tendenziöse Wirtschaftswoche mit gezielt gestreuten Artikeln ständig versucht, den Atomausstieg Deutschlands schlecht zu reden. Abrisskosten fallen also nur an, wenn der Atomausstieg wie beschlossen 2022 kommt? Wenn die AKWs ein paar Jahre länger laufen, haben sich diese Probleme erledigt oder was? Und was ist mit den Kosten für Castor-Transporte usw.?

    Und nehmt es endlich verdammt noch mal hin: Die gewaltige übergroße Mehrheit der Bevlökerung will nun mal keinen Atomstrom mehr, daran könnt ihr auch nichts ändern!!!

  • 05.02.2013, 12:59 UhrThieve

    http://www.arte.tv/de/programm/244,broadcastingNum=1471988,day=1,week=50,year=2012.html

    Die Technik der Sonnenöfen hätte bereits vor vielen Jahren ausgereift sein können. Hätte, ja hätte nicht die französische Regierung sämtliche Forschungsgelder zu Gunsten der Atomindustrie gestrichen. Eine super-simpel-geniale Technik aufgeben und dafür weiter eine hochriskante Technologie fördern, über deren Spätfolgen (Endlager...) weiterhin NICHTS bekannt ist.

    Wiwo samt Leserschaft verkommt wohl zusehends zum Durchhalteblättchen der Pro-Atom-Sekte. Der strenggläubigen Technokraten, die hartnäckig ignorieren dass die 70er Jahre vorbei sind. Traurig.

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