Kommentare zu: Atom- gegen Solarstrom

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18 Kommentare
  • 09.06.2010, 11:06 UhrAnonymer Benutzer: Realist

    ein industriestandort wie Deutschland der sich nur auf Solar oder Wind verlässt ist verlassen. Es kann gar nicht darum gehen Atom oder nicht Atom. Wenn man Klimaschutzziele erreichen will und nicht nur Wohnungen mit Strom versorgen will wird man ohne Atom nicht auskommen. Zumal mit der Elektromobilität ein weiterer Stromverbraucher kommen wird. Oder will man dann lieber den Menschen erklären sie sollten besser einen PKW mit Motor (Diesel, benzin) bestellen damit sie nicht von dem kommenden schwankenden Stromnetz abhängig sind. Klar wir könnten ja auch auf Atomstrom von Frankreich oder Osteuropa hoffen. Auf jeden Fall müssen die Subventionen für Solarenergie gestrichen werden und zwar komplett.

  • 09.06.2010, 12:08 UhrAnonymer Benutzer: R. Säckler

    Nicht gerade viel Sachkenntnis verrät der Artikel:
    "...Kelpe muss jederzeit damit rechnen, dass es an den Küsten stürmt und gleich mehrere Tausend Megawatt zusätzlich ins Netz schießen. ..."
    Sterss, richtig üppig Stress, lieber Herr Dürand, kommt dann auf, wenn in Norddeutschland eine Strumfront durchzieht und mehrere tausend MW Windrad-Nennleistung, die eben noch 'volle Pulle' lieferten, wegen noch weiter zunehmender Sturmstärke (fast) gleichzeitig von Netz und in 'Schutz-aus' gehen. DANN, Herr Dürand, dann herrscht richtig Stress - denn woher soll die ausfallende Leistung im Gegenwert von vielleicht fünf oder acht Kernkraftwerken dann auf die Schnelle herkommen?

  • 09.06.2010, 12:10 UhrAnonymer Benutzer: Verbraucher

    Schluss mit der Photovoltaik-Förderung. Es reicht. Auf über 52 Mrd. Euro sind die Preisgarantien bereits gewachsen und es geht steil weiter nach oben. Und jetzt muss der Stromkunde auch noch eine brennelementesteuer bezahlen. Wie dumm muss man eigentlich sein, wenn man glauben soll, dass dies die Stromerzeuger aus der eigenen Tasche bezahlen. Deutschland hat europaweit bereits jetzt den zweitteuersten Strompreis. bald werden wir "Strompreis-Weltmeister" sein.

  • 09.06.2010, 12:23 UhrAnonymer Benutzer: kowalski

    Es ist nicht nur meine feste Überzeugung, dass die staatliche Subventionierung ganzer Wirtschaftszweige, erstens für kontraproduktiv und zweitens ein eklatanter Fall von Umverteilung von unten nach oben ist. Ein gutes beispiel dafür sind die Milliarden, die bundesdeutschen Stromverbrauchern zwangsweise abgenommen werden, um damit die völlig unwirtschaftliche Solarbranche zu päppeln. Die Krankenschwester oder der Polizist in der Etagenwohnung dürfen munter dafür berappen, dass besser gestellte Häuslebauer Solardächer installieren und auf ihre Kosten vom Staat garantierte Gewinne einfahren. Das Ganze ist inzwischen ruchbar geworden, weil es sich nicht nur um Umverteilung, sondern auch um Unsinn handelt: Es gibt weltweit keine teurere Methode, Kohlendioxid einzusparen, als das deutsche Tausend-Dächer-Programm. Und deshalb werden die garantierten Zuwendungen jetzt allmählich gekürzt.

  • 09.06.2010, 13:15 UhrAnonymer Benutzer: Martin

    "bezahlbar und sicher" - stimmt!

    sichere stromversorgung: erneuerbare sind sogutwie risikolos, bei atom führen unfälle, anschläge und endlager zu unabschätzbaren risiken. und genau diese probleme führen auch dazu, daß atom volkswirtschftlich gerechnet die teuereste variante der stromerzeugung ist.

  • 09.06.2010, 13:15 UhrAnonymer Benutzer: Blickwinkel

    Aus der Sicht des Staates ist das EEG ein Riesengeschäft. Überall können Steuern kassiert werden. industrie, Handwerk und Solarstromerzeuger, alle müssen Steuern bezahlen. Und der Staat macht sich nicht mal die Finger schmutzig, denn die Zeche wird beim Stromkunden vom Energieversorger abkassiert. Wen wundert es dann noch, dass kein Staatsinteresse besteht, diesem Wahnsinn ein schnelles Ende zu bereiten.

  • 09.06.2010, 13:22 UhrAnonymer Benutzer: Skipper

    Genau so ist es. Der Staat interessiert sich im Kern nur für Machterhaltung und Steuereinnahmen. Alles andere ist untergeordnet. Ziele und Wege sind ziemlich egal, solange die beiden fundamentalen Kernpunkte gefördert werden.

  • 09.06.2010, 14:53 UhrAnonymer Benutzer: Vergleich

    Die Solarbranche täuscht die Öffentlichkeit. Sie sagt, die Solarsubventionen werden gekürzt. Tatsächlich bekommt die branche zehnmal so viel Geld wie vor einigen Jahren, weil heute zwanzigmal so viele Anlagen gefördert werden wie damals. Die Solarwärmebranche steht dagegen vor dem Abgrund, weil sie auch absolut immer weniger Geld bekommt. Diese Ungleichbehandlung sollte sich die Wirtschaftswoche mal anschauen.

  • 09.06.2010, 21:21 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Die "Solarbranche" ist schlicht eine Mafia wie andere Lobbies. Es muss einmal Schluss sein mit diesem Unsinn (man wird ja wohl träumen dürfen - oder muss man auch darauf schon die Öko-Steuer zahlen?)

  • 10.06.2010, 12:36 UhrAnonymer Benutzer: EK

    ich will nicht wissen wieviel Geld die Atomlobby in den letzten
    40 Jahre bekommen hat, und trotz der vielen Milliarden
    hat sie immernoch keine sichere Lösung für den Dreck den
    Sie uns übrig lässt!!

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