Platz 6: Kochen
Mit 9,0 Prozent des Stromverbrauchs schlägt das Kochen zu Buche. Je nach eingesetzter Technologie kann der Anteil natürlich auch hier erheblich schwanken, so verbrauchen Omas gute alte Massekochplatten erheblich mehr Strom, als ein modernes Cerankochfeld oder gar ein Induktionskochfeld. Übrigens: Der Topf sollte, im Gegensatz zur Abbildung, immer möglichst genau auf die Herdplatte passen, um Energieverschwendung zu vermeiden. Und ohne Deckel auf dem Topf verbraucht man gleich das Dreifache an Energie. Damit man den Deckel während des Kochvorgangs nicht häufig abheben muss, um den Kochvorgang zu beurteilen, ist ein Glasdeckel praktisch. Mit ein wenig Übung kann die Energiezufuhr auch schon vor dem Ende der Garzeit erheblich reduziert oder ganz abgeschaltet werden. Nudeln müssen nicht bis zum Erreichen des Garpunkts in kochendem Wasser schwimmen, Reis kann auch auf der abgeschalteten Herdplatte oder in eine dicke Decke gewickelt ausquellen. Grundsätzlich sollte immer so wenig Wasser wie möglich erhitzt werden.

Größte Stand-by-Stromfresser waren bei mir Stereoanlagen. Mein Fernseher zieht ausgeschaltet genauso viel Strom wie im Stand-Bye-Modus. Also hilft wirklich nur eine Kippschalter-Lösung.
Ein Kühlschrank sollte auch immer gut gefüllt sein – am besten mit Flüssigkeiten. Denn Flüssigkeiten halten die Kälte besser als Luft. Gut geeignet ist z.B. Bier :)

Für mich ist der 5 Liter Boiler unter der Spüle der größte
Stromfresser im Haushalt.
Wir betreiben unseren Boiler seit Jahren mit der Fernansteuerung
Thermo - Stop und sparen etwa 50 Euro Strom pro Jahr.
Wasser wird auf Knopfdruck nur noch dann aufgeheizt, wenn
wir es brauchen.
Da der Boiler nur ca. 25 Minuten am Tag in Betrieb ist,
hält das Gerät bestimmt viele Jahre länger.
Es gibt in Deutschland etwa 8,5 Millionen Klein-Boiler
die über 200 KWh pro Jahr verschwenden, weil die Geräte
Tag und Nacht heißes Wasser bereit halten.
Leider ist Energiesparmöglichkeit nicht so bekannt.