Energiewende: Rückenwind für Großbritannien

Energiewende: Rückenwind für Großbritannien

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Blitze eines Gewitters erleuchten den Nachthimmel über Windrädern unweit dem brandenburgischen Jacobsdorf.

Deutschland führt den europäischen Markt für Windenergie an. Doch andere Länder holen kräftig auf. Einige Newcomer könnten bald die historischen Pioniere überholen.

Deutschland und Spanien verfügen derzeit über die höchste installierte Windkraftleistung in Europa. Ende 2010 schaffte Deutschland 27,2 Gigawatt und Spanien 20,6 Gigawatt. Es folgen Italien (5,8), Frankreich (5,7) und Großbritannien (5,2). Von den 27 EU-Mitgliedsländern nutzen bereits 25 Windenergie, acht Länder bauen ihre Offshore-Anlagen aus: Dänemark, Holland, Belgien, Schweden, Finnland, Deutschland, Irland und Großbritannien. Die Briten haben innerhalb weniger Jahre den Windkraft-Pionier Dänemark überholt.

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Die britische Regierung möchte bis zum Jahr 2020 rund 32 Gigawatt Strom über Offshore-Windkraftanlagen gewinnen - rund sechs Mal mehr als 2010. Der Ausbau der Windparks an den britischen Küsten läuft auf Hochtouren. 101 der 108 neuen Windmühlen, die im ersten Halbjahr 2011 in ganz Europa aufgestellt wurden, stehen in der britischen See. Das dokumentiert eine Statistik der European Wind Energy Association (EWEA). Dass der Ausbau im vereinigten Königreich schneller vorangeht als anderswo in Europa, liegt nicht zuletzt daran, dass der britische Staat Machtbarkeitsstudien für Offshore-Projekte vorfinanziert hat. Die erforschten Gebiete wurden anschließend gewinnbringend versteigert. Dadurch hatten die beteiligten Unternehmen bereits vor dem ersten Spatenstich die Sicherheit, dass sie bei ihren künftigen Windparks mit hohen Winderträgen rechnen können.

 

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