G8-Gipfel: UN und Weltbank fordern Fortschritte beim Kampf gegen Klimawandel

G8-Gipfel: UN und Weltbank fordern Fortschritte beim Kampf gegen Klimawandel

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Nur wenn die Industriestaaten es mit dem Klimaschutz ernst meinen, setzen sie für Schwellenländer einen Anreiz, bei diesem überlebenswichtigen globalen Projekt mitzuwirken (das Bild zeigt die alltägliche Rushhour in Bangkok an einem Nachmittag)

Die wichtigsten Industriestaaten müssen die globalen Gespräche über den Klimawandel nach Ansicht der Chefs von UN und Weltbank vorantreiben.

Außerdem müssten sie ihre Entschlossenheit zeigen, ärmeren Ländern bei der Bewältigung der Folgen steigender Nahrungsmittelpreise zu helfen, erklärten UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und Weltbankpräsident Robert Zoellick heute am Rand des G8-Gipfels in Japan. Die reichen Länder müssten angesichts der instabilen Weltwirtschaft ihre Anstrengungen verstärken, die Ziele für Bildung und zur Verringerung von Armut zu erreichen.

„Dieser G8-Gipfel muss denen Hoffnung bringen, die ohne Hoffnung sind, denen Essen, die ohne Essen sind“, sagte Zoellick. Damit die Globalisierung erfolgreich sei, müsse sie alle einschließen und nachhaltig sein. Ban und Zoellick drängten die G8-Staats- und Regierungschefs außerdem zu Fortschritten bei den Gesprächen über den Klimawandel.

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Die europäischen Staaten fordern eine Vereinbarung, die eine Reduzierung der Treibhausgase bis 2020 um 25 bis 40 Prozent vorsieht, die USA halten dies für unrealistisch. Experten halten es für möglich, dass als Kompromiss eine Kürzung um die Hälfte bis 2050 vereinbart wird.

Ban sagte jedoch, auch ein mittelfristiges Ziel sei nötig, um die Finanzmärkte vorzubereiten. Er rufe die in Toyako anwesenden Staats- und Regierungschefs auf, als Katalysatoren bei diesen gemeinsamen Bemühungen zu wirken, sagte Ban.

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