Grüne Technik: Investitionen im zweiten Quartal gestiegen

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Grüne Technik: Investitionen im zweiten Quartal gestiegen

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Windturbinen in der Inneren Mongolei, China. Das Reich der Mitte ist seit Jahren weltweiter Anführer in Windenergie.

Mitten in der weltweiten Krise wachsen die Ausgaben für emissionsfreien Anlagen und Grüner Technik. Das meiste Geld gaben in den vergangenen Monaten Investoren in China aus.

Die Investitionen in Grüne-Energie-Technik sind nach der Flaute im ersten Quartal 2012 in den vergangenen drei Monaten wieder gestiegen. Der Betrag der weltweiten Investitionen in Grüne-Energien-Bereich und Anlagenbau lag damit bei 59.6 Milliarden Dollar. Das sind ungefähr 24 Prozent mehr als im ersten Quartal des Jahres, wie Research-Unternehmen Bloomberg New Energy Finance meldet.

Damit lagen die Ausgaben zwar noch unter dem Betrag vom zweiten Quartal 2011. Damals wurden weltweit 72,5 Milliarden Dollar in diesen Bereich investiert. Doch die Lage hat sich im Vergleich zum Anfang des Jahres 2012 schwungartig verbessert - entgegen der Schuldenkrise und den globalen Konjunkturproblemen.

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Das meiste Geld für Photovoltaik- und Windanlagen wurde in China ausgegeben. Ungefähr 18.3 Milliarden Euro, also 92 Prozent mehr als im ersten Quartal, wurden im Reich der Mitte für die grüne Energietechnik investiert. Bei genauerem Hinsehen sind die hohen Beträge in China kein Wunder. „Das Land hat seine Ziele im Bereich der Solaranlagen vervierfacht und besitzt seit Jahren den größten Windenergiemarkt der Welt“, sagt Michael Liebreich, Chef von Bloomberg New Energy Finance.

Im Vergleich dazu lagen die Zuwächse in den USA und Europa bei elf Prozent, bzw. bei 18 Prozent, was Investitionen in Höhe von 20 Milliarden, bzw. 10,2 Milliarden Euro entspricht.

Den Löwenanteil der Mittel für das zweite Quartal 2012 konnte die Sonnenenergie für sich vereinigen – 33 Milliarden Dollar flossen in diesen Bereich, während Windenergie-Projekte 21,6 Milliarden Dollar erhielten.

Vor allem die neu installierten Photovoltaikanlagen, die kleiner als ein Megawatt sind, waren für ein Investitionsvolumen von 21,5 Milliarden Dollar verantwortlich. Diese Anlagen werden vor allem auf den Dächern von Privathäusern installiert; Deutschland und Italien sind in diesem Bereich führend. "Doch diese Anlagen werden immer mehr in den USA, Japan und China gebaut", sagt Liebrich, "Und wir sehen noch eine Menge Potenzial an weiteren sonnigen Stellen, solange die Kosten für diese kleinen Anlagen weiter fallen".

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