London: 15-Tonnen-Fettklumpen verstopft Kanalisation

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London: 15-Tonnen-Fettklumpen verstopft Kanalisation

Es ist der dickste Fettklumpen, der jemals aus der Londoner Kanalisation entfernt wurde: Er hatte die 70 mal 48 Zentimeter dicke Leitung zu 95 Prozent verstopft und wog 15 Tonnen.

Im Londoner Stadtteil Kingston hat eine Kamera in der Kanalisation einen riesigen Klumpen entdeckt: Zuvor hatten sich die Anwohner im Südwesten der Stadt beschwert, dass ihre Toiletten verstopft waren. Deshalb konnte nur noch fünf Prozent der üblichen Menge an Wasser abfließen. Aus geronnenem Öl, verfaultem Fleisch und Toilettenpapier soll sich der Klumpen, der letztlich die Größe eines englischen Doppeldeckerbusses erreichte, gebildet haben. Er hat nicht nur gestunken und eklig ausgesehen, auch das Kanalisationsrohr wurde beschädigt.

"Eine derart große Verunreinigung mussten wir noch nie aus der Kanalisation entfernen", sagte Gordon Hallwood von Thames Water zum Onlineportal The Verge. Er geht auch davon aus, dass es "der größte Berg dieser Art in der britischen Geschichte" gewesen sein dürfte. Aber noch nie hätten sie, einen einzelnen, festen und derartig großen Brocken gesehen.

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Sechs Wochen werden die Reparaturarbeiten jetzt dauern: Thames Water, ein britisches Wasserversorgungsunternehmen hat die Londoner nun eindringlich gebeten, keine Fette, Öle oder Papiere in den Abfluss zu werfen. Hätte man die Verstopfung nicht rechtezeitig entdeckt, hätte das Schmutzwasser die Gullys der Stadt anheben können und die Fäkalien auf die Straße gespült. Für die Beseitigung wurde ein Hochdruck-Wasserstrahl verwendet, extra dazu wurden sogar zwei Spuren einer Straße gesperrt.

Wie die BBC berichtete, habe das Unternehmen vor Kurzem begonnen, das Fett, was regelmäßig in der Kanalisation gefunden wird, zur Elektrizitätsgewinnung zu nutzen. Auch der 15-Tonnen-Klumpen soll wiederverwendet werden - als Seife.

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