"Mall of the World": Dubai plant eine klimatisierte Stadt

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"Mall of the World": Dubai plant eine klimatisierte Stadt

Eine gewisse Portion Größenwahn ist man gewöhnt von Dubai. Nun soll dort sogar eine klimatisierte Stadt entstehen - inklusive Wellness-Oase und 100 Hotels.

Shopping im Superlativ: In Dubai soll auf 740.000 Quadratmetern ein weiteres gigantisches Einkaufszentrum entstehen. Die Pläne für seine „Mall of the World“ mit vollklimatisierten Straßenzügen stellte Herrscher Scheich Mohammed bin Raschid al-Machtum am vergangenen Wochenende vor.

Dort sollen künftig 100 Hotels und Apartments entstehen, eine ganze Passage mit Wellnessangeboten, ein Theaterviertel und Einkaufsmeilen nach dem Vorbild der Londoner Oxford Street. Zu den Kosten und dem Fertigstellungstermin gab es allerdings keine Angaben.

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„Das Wachstum bei Familien- und Einkaufstourismus unterstreicht die Notwendigkeit, Dubais Tourismusinfrastruktur so bald wie möglich zu verbessen“, erklärte Scheich Mohammed. „Dieses Projekt ergänzt unsere Pläne, Dubai in ein kulturelles, touristisches und wirtschaftliches Zentrum für die zwei Milliarden Menschen in der Region zu machen. Wir sind fest entschlossen, unsere Vision zu verwirklichen.“

Entwickelt wird der Komplex von der Dubai Holding, die vom Herrscher kontrolliert wird. Er soll ganz in der Nähe der „Mall of the Emirates“, des Hotels Burdsch Chalifa - des höchsten Gebäudes der Erde - und der Dubai Mall entstehen, die derzeit die größte in dem Wüstenemirat ist. Dort gibt es unter anderem ein Dinosaurierskelett, eine Eisbahn und ein mehrstöckiges Aquarium.

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Dubai setzt seit längerem auf teure und profilierte Bauprojekte, um sein Wirtschaftswachstum anzukurbeln und sich als internationales Reiseziel zu etablieren. Die Finanzkrise hatte den Ambitionen einen kräftigen Dämpfer verpasst, doch inzwischen erholt sich die Konjunktur in dem Emirat.

Dubai will seine Hotelkapazität auch mit Blick auf die dort ausgerichtete Expo 2020 weiter ausbauen. Das Emirat erwartet Einnahmen von 23 Milliarden Dollar (rund 17 Milliarden Euro) in den Jahren 2015 bis 2021 und Kosten von 8,4 Milliarden Dollar.

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