OECD-Studie: Steigender Warenverkehr gefährdet Klimaziele

OECD-Studie: Steigender Warenverkehr gefährdet Klimaziele

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Ein Container wird auf einen Lastwagen verladen.

Ob Lebensmittel, Kleidungsstücke oder Smartphones - immer mehr Güter werden durch die halbe Welt transportiert. Der zunehmende Gütertransport gefährdet die Einhaltung der globalen Klimaziele.

Erdbeeren aus Ägypten und Mode „made in China“: Immer mehr Güter werden immer weiter um den Globus transportiert - der steigende Warenverkehr droht einer OECD-Studie zufolge die globalen Klimaziele zu gefährden. Laut einer am Dienstag in Paris veröffentlichten Untersuchung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) soll sich das internationale Frachtvolumen von 71 Milliarden Tonnenkilometern 2010 bis zum Jahr 2050 vervierfachen.

Pro Kilometer werden nach der Studie immer mehr Transportgüter bewegt - und das auf allen Wegen. Besonders der internationale Schiffs- und Flugverkehr wird verstärkt für Gütertransport genutzt. Deutschland liegt in der Luftfracht an vierter Stelle hinter den USA, China und Japan.

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Damit stehe die Transportbranche vor zwei Herausforderungen, heißt es im OECD-Bericht. Zum einen seien viele Infrastrukturen dem steigenden Handel bislang nicht gewachsen, was den erwarteten Aufschwung bremsen könnte. Weiterhin stelle der steigende Güterverkehr eine enorme Belastung für das Klima dar.

So schätzen die Experten der OECD, dass sich die aus dem Frachtverkehr entstandenen CO2-Emissionen bis 2050 um 290 Prozent erhöhen, was „Klimaziele ernsthaft untergraben“ könne.

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