Pseudo-Skandal um Glyphosat: Trinken Sie bitte in Ruhe Ihr Bier aus!

KommentarPseudo-Skandal um Glyphosat: Trinken Sie bitte in Ruhe Ihr Bier aus!

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Die geringen Mengen Glyphosat im Bier sollten nicht beunruhigen, findet Ferdinand Knauß.

von Ferdinand Knauß

Nicht die unvorstellbar geringen Mengen von Glyphosat im Bier sollten beunruhigen. Sondern die Leichtigkeit, mit der solche Kampagnen der Öko-Lobby immer wieder Furore machen.

Glyphosat im deutschen Bier! Die Schreckensnachricht fehlte gestern auf keiner Nachrichtenseite und verbreitete sich durch die sogenannten Sozialen Netzwerke.

Ein Pflanzenschutzmittel! Chemie! Alarm! Sollten wir jetzt kein Bier mehr trinken?

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Blödsinn. Nehmen Sie sich bitte ein Beispiel am bayerischen FDP-Landesvorsitzenden Albert Duin und trinken Sie guten Gewissens ein deutsches Bier.

Glyphosat im deutschen Bier?

Glyphosat im deutschen Bier? Albert Duin wagt einen todesmutigen Selbstversuch. Nichts für schwache Nerven!

Posted by FDP Bayern on Donnerstag, 25. Februar 2016

Sofern Sie nicht 999 weitere Gläser trinken, werden Sie dadurch keine Glyphosat-Vergiftung erleiden.

Skandalös ist nicht der Nachweis einer für Nicht-Chemielaboranten kaum vorstellbar geringen Konzentration der Verbindung im Bier, sondern die Tatsache, dass Meldungen wie diese immer noch und immer wieder in den Medien stattfinden. Man kann das ganze nur als wiederholtes Versagen des Medienkollektivs vor der Öko-Lobby bezeichnen.

Dabei kann niemand sagen, dass man nicht wisse, wie solche Pseudo-Nachrichten entstehen und wie sie aufgebauscht werden. Die Methode ist x-fach wiederholt. Glyphosat war erst im vergangenen Jahr schon einmal der Gegenstand einer solchen Kampagne, die direkt von den Grünen kam. Damals ging es um die Muttermilch. Die Konzentration des Stoffes war vergleichbar homöopathisch wie die jetzt festgestellte im Bier.

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