Riems: Keine Anzeichen für ein Abklingen der Vogelgrippe

Riems: Keine Anzeichen für ein Abklingen der Vogelgrippe

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Riems: Keine Anzeichen für ein Abklingen der Vogelgrippe

Nahezu täglich werden in Deutschland neue Vogelgrippe-Fälle gemeldet. Experten sprechen von einem bislang nicht gekannten Ausmaß der Seuche.

Rund vier Monate nach dem Ausbruch der Vogelgrippe sieht das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems keine Anzeichen für ein Abklingen der Seuche in Deutschland. Allein in den vergangenen sieben Tagen habe es bundesweit 60 positive Befunde bei Wildvögeln, sechs Ausbrüche in Geflügelbeständen sowie einen Vogelgrippefall in einem Tierpark gegeben, sagte eine Sprecherin des Bundesinstituts für Tiergesundheit.

Das Institut hält weiter an seiner Risikoeinschätzung vom 13. Februar fest, in der von einem hohen Eintragungsrisiko ausgegangen wird, und empfiehlt eine risikobasierte Stallpflicht.

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Der nahende Frühling nährt allerdings Hoffnungen auf einen Rückzug der Seuche. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge wird das Virus bei höheren Temperaturen und Trockenheit schneller inaktiv. Auch eine stärkere UV-Strahlung begünstigt demnach die Inaktivierung des Vogelgrippe-Erregers in der Umwelt.

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