Stiftung Warentest: Vergleichsrechner von Stromtarifen fallen durch

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Stiftung Warentest: Vergleichsrechner von Stromtarifen fallen durch

Bei der Suche nach einem neuen Stromtarif sind Vergleichsportale im Internet für die meisten Verbraucher die erste Adresse. Aber vorsichtig: Keines der geprüften Portale ist gut, sagt die Stiftung Warentest.

Unwissenheit ist der größte Fehler und problematisch sind vor allem die voreingestellten Suchoptionen. Ein nicht weg- oder hinzugeklicktes Häkchen kann schon der erste Fallstrick sein. Werden diese nicht geändert, dann setzt der Filter so an, dass auf den vorderen Plätzen verbraucherunfreundliche Angebote landen. Diese bieten oft unfaire Vertragsbedingungen wie Vorkasse, Pakettarife oder lange Anschlusslaufzeiten. Richtige Preise und die jeweils aktuellen Tarife liefern die meisten Vergleichsportale.

Zudem sind bei vielen Portalen die fachlichen Informationen zu Tarifen und die Transparenz bei der Tarifdarstellung mangelhaft: Von den zehn getesteten Portalen sind fünf befriedigend, vier ausreichend und eines ist gar mangelhaft. Eine gute Note gab es schlicht nicht.

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Energieverbraucherportal und Hauspilot bieten laut Stiftung Warentest den besten Schutz vor Fallstricken: Hier werden auf den ersten zehn Plätzen auch die überwiegend bis ausschließlich fairen Tarife gefunden. Ein direkter Wechsel seines Stromtarifs ist nicht oder nur gegen Gebühr möglich, wohingegen er bei anderen Portalen kostenlos ist. Das Energieverbraucherportal bewertet zudem Service, Umweltaspekte sowie regionales Engagement und bezieht es in sein Ranking mit ein.

Unfaire Tarife auf den vorderen Plätzen haben hingegen Verivox, Check24 und Toptarif, sofern die Voreinstellungen nicht geändert wurden. Ein Neukundenbonus wird vom ausgewiesenen Gesamtpreis abgezogen. Die Folge: Es landen die Unternehmen auf den ersten zehn Plätzen, die einen riesigen Bonus von 25 Prozent der Gesamtkosten vorweisen können - der Kunde wird von diesem Bonus vielleicht nichts sehen. Das passiert etwa, wenn er einen Tarif mit fester Verbrauchsmenge auswählt und darunter bleibt.

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Quelle: dpa

Die Stiftung Warentest ermittelte für Berlin, Leipzig und Mainz verbraucherfreundliche und günstige Tarife. Demnach kann in der Hauptstadt ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 5500 Kilowattstunden mit dem Wechsel aus dem Grundversorgungstarif 221 Euro pro Jahr sparen. In Mainz sind es sogar 347 Euro.

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