UV-Filter: Brennpunkt Haut: Intelligenter Sonnenschutz

UV-Filter: Brennpunkt Haut: Intelligenter Sonnenschutz

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Intelligenter Sonnenschutz erspart dem Menschen hässliche Falten und verhindert Hautkrebs

Intelligenter Sonnenschutz erspart dem Menschen hässliche Falten und verhindert Hautkrebs. Was man über Lichtschutzfaktoren und UV-Filter wissen sollte.

Das Sonnenlicht bringt Leben und gute Laune auf die Erde – keine Frage. Der ultraviolette (UV) Anteil der Sonnenstrahlung kann aber auch erhebliche Schäden beim Menschen anrichten: Wer die Haut nicht schützt, riskiert Sonnenbrand, Faltenbildung und Hautkrebs.

Die Haut, mit etwa zwei Quadratmetern Ausdehnung und bis zu zehn Kilogramm Gewicht das größte Organ des Menschen, schützt sich in gewissem Maße selbst, nämlich indem sie braun wird: Wenn UV-Strahlen auftreffen, schütten die Melanozyten das UV-absorbierende Pigment Melanin aus. Es gelangt in andere Hautzellen und legt sich wie ein Schutzmantel um den Zellkern. Allerdings ist die Tagesdosis Sonne bei einem Mittelmeer-Urlaub 20-mal so hoch wie an einem Büroarbeitstag in unseren Breiten. So viel Strahlung verträgt selbst ein dunkler Hauttyp nicht.

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Auch muss sich die Haut erst an die Sonne gewöhnen. Zu Beginn der Sommersaison oder in den ersten Tagen des Urlaubs im Süden tut man deshalb gut daran, die helle Haut zu schützen, mit Kleidungsstücken oder einem Sonnenschirm – und in der strahlungsintensiven Mittagszeit schattige Plätze aufzusuchen. Da aber die meisten Menschen solch intelligente Maßnahmen allenfalls bei ihren Kindern anwenden, sind Sonnenschutzmittel mit einem möglichst hohem Lichtschutzfaktor (LSF) dringend anzuraten.

Bitte kühl lagern!

Hier gilt: Je höher der LSF, desto mehr UV-Filter enthält das Präparat. Die Hersteller arbeiten mit zwei unterschiedlichen Substanzgruppen: organischen und anorganischen Filtern. Die organischen Filter absorbieren die UV-Strahlen in der Haut und wandeln die eingefangene Energie chemisch in Wärme um. Allerdings reizen diese Substanzen die Haut. Und bei vielen Menschen lösen sie Sonnenallergien aus.

Dermatologen halten anorganische Filter deshalb für gesünder. Diese mikro-feinen Partikel aus Metalloxiden (meist Titanoxid) wirken wie winzige Spiegel, die das UV-Licht reflektieren. Nach dem Eincremen sah man früher aus wie gekalkt. Neuere Produkte, deren Partikel mit Siliziumdioxid überzogen werden, sind jedoch transparenter. Ein weiterer Vorteil: Metalloxide können sowohl UV-A wie auch UV-B Strahlen abwehren. Viele der organischen Filter schützen dagegen nur vor UV-B. Bei neuen Produkten muss der Lichtschutzfaktor sowohl für UV-A- und UV-B-Strahlung angegeben sein. Bis 2009 dürfen aber auch noch solche Mittel verkauft werden, die Angaben nur über den UV-B-Schutz machen. Der beste UV-Filter kann allerdings nur wirken, wenn er in ausreichender Menge aufgetragen und kühl gelagert wird. Wer die Flasche mit dem Schutzmittel in heißen Sand legt oder in der Mittagssonne kochen lässt, kann sich das Eincremen sparen.

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