Valley Talk: Der große Coup des Wagniskapitalgebers Sequoia

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Matthias Hohensee: Wird das Geld für neue Ideen und Produkte knapp?

Kolumne

Weshalb Startups und Jungunternehmer wieder umworben werden.

Vor einem Jahr prophezeiten Mitarbeiter von Sequoia Capital, der führenden Wagniskapitalfirma im Silicon Valley, das große Sterben junger Technologiefirmen. Einbrechende Märkte, sinkende Umsätze und mangelndes Interesse von Investoren seien die Auslöser, lautete die Analyse.

Die mit einem Totenkopf und Grabstein verzierte Präsentation, die von den Sequoia-Partnern Michael Moritz und Doug Leone vor den Chefs ihrer Internet-Beteiligungen gehalten wurde, ist legendär.

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Auch der Coup, den sie damit landeten: Denn die Schreckensanalyse, die sich wie ein Lauffeuer verbreitete, machte es anderen Wagniskapitalgebern nahezu unmöglich, Geld einzuwerben. Sequoia dagegen hatte kurz zuvor über eine Milliarde Dollar eingesammelt.

Rosige Zukunft für junge Unternehmen

Startups, die von Sequoia finanzierten Unternehmen hätten Konkurrenz machen können, fanden deshalb keinen Geldgeber. Zugleich sank der Wert von jungen Technologieunternehmen. Sequoia profitierte davon: Die Konkurrenz wurde ausgebremst, und der Risikofinanzierer konnte dank seines dicken Finanzpolster umso günstiger Beteiligungen erwerben.

Und jetzt kann Sequoia seine Beteiligungen vielleicht sogar schneller versilbern als geplant. Denn im Silicon Valley mehren sich die Anzeichen, dass bald wieder hohe Summen für junge Unternehmen ausgegeben werden.

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