Vodafone Innovation Days: Mobilfunktrends von morgen: Mobil Surfen jenseits DSL-Geschwindigkeit

Vodafone Innovation Days: Mobilfunktrends von morgen: Mobil Surfen jenseits DSL-Geschwindigkeit

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Bei den Vodafone Innovation Days konnten Journalisten gestern bereits einen Blick auf Techniken und Trends im Mobilfunk von morgen werfen

Im Düsseldorfer Test und Innvation Center von Vodafone hat die Zukunft schon begonnen. Gestern öffnete der Mobilfunkanbieter zum vierten Mal seine Labore für Journalisten während der "Innovation Days", um die neuesten Techniken und Entwicklungen der Kommunikation vorzustellen.

Wer sich schon heute über den Turbogang der dritten Mobilfunkgeneration freut, wenn unterwegs Daten mit bis zu 7,2 Megabits pro Sekunde im Notebook landen, der wird es kaum erwarten können, bis die großen Mobilfunkanbieter in Deutschland den Ultraturbogang zuschalten. LTE heißt das kryptische Kürzel, das für "Long Term Evolution" steht und das in einigen Jahren erwartete 100-fache Aufkommen an mobiler Datennutzung in den Netzen bewältigen soll. Denn so schön die bis zu 7,2 Megabits pro Sekunde Download-Geschwindigkeit auch sind: Befindet sich in der Mobilfunkzelle ein weiterer Nutzer, der ebenfalls mobil mit seinem Notebook Daten überträgt, ist es bald vorbei mit der hohen Geschwindigkeit.

Anders bei LTE. Diese Technik unterstützt unter anderem den mobilen Breitbandzugang für das Surfen im Internet, Mailverkehr, Video Sharing, Online Gaming und das Herunterladen von Musik und Videos. Wie schnell beispielsweise ein Kino-Trailer auf das Notebook übertragen werden kann, zeigte Nokia Siemens Networks eindrucksvoll im Vodafone-Testzentrum. Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 173 Megabits pro Sekunde (im Downlink, im Uplink sind es bis zu 58 Megabits pro Sekunde) sind dabei möglich, also weit jenseits der heutigen DSL-Geschwindigkeit.

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Weniger schwindelerregend das einzigartige Verkehrsinformationssystem von TomTom, das mit Hilfe anonymisierter Daten aus dem Vodafone-Netz aktuelle und exakte Informationen über Staus und Verzögerungen liefert. Befindet sich auf der Strecke etwa ein Pannenfahrzeug, werden die nachfolgenden Autofahrer davor gewarnt. So lässt sich die Reisedauer besser ermitteln - und man kommt stressfreie ans Ziel.

Und wer gerne im Ausland Urlaub macht, aber der Landessprache nicht mächtig ist, dürfte von der neuen Linguatec-Software "Shoot and Translate" für Handys begeistert sein. Damit lassen sich fotografierte Texte übersetzen. So weiß der Reisende schon vorher, dass sein Auto eventuell kostenpflichtig abgeschleppt wird, wenn er es an Ort und Stelle parkt: Einfach ein Foto von dem fremdsprachigen Hinweisschild machen, an den Linguatec-Server senden und auf die Übersetzung warten, die man sich auch vorlesen lassen kann.

Otello demonstrierte im Testcenter, wie die bildbasierte Suche künftig das Leben vereinfachen kann: Der Nutzer schießt mit seinem Kamerahandy ein Bild, sendet dies an Otello und erhält daraufhin vom Anbieter zusätzliche Informationen, beispielsweise über einen Kinofilm. Einziger Nachteil: Das Bild wie auch die Zusatzinformationen müssen vorher bei Otello hinterlegt sein.

Wer abhörsicher mobil telefonieren möchte, für den hat die Firma Secusmart eine Lösung parat: Secuvoice verschlüsselt mit Hilfe moderner Kryptotechnik Handytelefonate. Herzstück dabei ist ein Chip, der - in eine microSD-Speicherkarte integriert - einfach in das Mobiltelefon eingelegt wird. Somit kann jedes Gerät, das über einen microSD-Slot verfügt, abhörsicher gemacht werden.

Für Manager dürfte auch eine weitere Lösung interessant sein: Wer viel auf Dienstreisen ist und Präsentationen halten muss, dürfte den Micro Professional Projector MPro 110 von 3M bald nicht mehr missen wollen. Der 152 Gramm schwere und 11,5 mal 5 mal 2,2 Zentimeter große Mini-Beamer bringt je nach Lichtverhältnissen eine Bilddiagonale von bis zu 1,27 Metern (50 Zoll) auf die Wand. Schon bald dürfte der Mini-Beamer wohl in Business-Handys integriert sein.

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