Von Nullen und Einsen: Alles in einem

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Drucker-Kartons im Elektromarkt

Kolumne von Ben Schwan

Das papierlose Büro ist noch keine Realität: Manche Dokumente hätte man gerne ausgedruckt, gefaxt oder gescannt. Unser Technik-Kolumnist hat sich einen Drucker gekauft, der alles können soll. Doch reibungslos klappt das nicht.

Wenn es nach mir persönlich ginge, wären Drucker längst abgeschafft. Ich weiß, das mag jetzt radikal klingen, doch die Nervereien, die ich in meinem Leben bereits mit allen möglichen Fabrikaten dieser Elektronikspezies erlebt habe, reichen für diese Einschätzung allemal aus.

Schlecht nur, dass man die Geräte trotz aller Verheißungen des papierlosen Büros, die bereits seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts existieren, dann doch immer wieder braucht. Beispiel Rechnungen: Die müssen, will man sich nicht mit nervigen elektronischen Signaturen herumschlagen, nach wie vor auf Papier vorliegen oder von Nicht-Computerfax zu Nicht-Computerfax gesendet werden, weil es dem Bundesrat kürzlich nicht gelang, eine entsprechende Neuregelung durchzuwinken. Und es gibt ja auch noch die schönen Dinge des Lebens: Nette Fotos, beispielsweise, die man dann doch gerne mal ausdruckt und aufhängt.

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Um mein Druckerproblem (und den damit einhergehenden Scan- und Faxbedarf) ein für alle Mal zu lösen, entschied ich mich neulich zum Kauf eines All-in-one-Gerätes der Business-Klasse. Da mein Druckbedarf eigentlich gering ist, hatte ich es zuvor nach langen Jahren der Nutzung von Laser-Geräten mit einem billigen Tintenstrahler probiert. Doch das war ein schwerer Fehler: Die Tinte war stets extrem schnell leer und enorm teuer, die Hardware das, was der Amerikaner "flimsy" nennt - man musste das Gerät nur schief angucken, damit das Papier vornüber fiel.

Also fragte ich einen Freund, der im Printer-Bereich arbeitet, nach einer Empfehlung eines All-in-one-Geräts, das nicht zu teuer, aber qualitativ hochwertig war. Die Wahl fiel schließlich auf einen HP Officejet Pro 8500A, den ich für knapp 200 Euro erwarb. Das Modell sagte mir aus mehreren Gründe zu: Es druckt schnell, liefert für einen Bürodrucker ordentliche Fotos, verbraucht dank Duplexeinheit zum doppelseitigen Ausdruck weniger Papier und zieht Dokumente bei Scanvorgängen sogar ein, wenn sie im Stapel liegen.

Wischfest ist die Tinte nicht

Eigentlich war ich nie ein Freund von Tintenstrahlern. Laser, die mit fest verklebtem Toner drucken, erschienen mir immer substanzieller, zumal mittlerweile auch Farbvarianten zu ordentlichen Preisen angeboten werden. Da die Geräte in der All-in-one-Liga aber normalerweise deutlich teurer sind als Tintendrucker, versuchte ich es damit.

Wie sinnvoll dies ist, wenn man auf Dokumentenechtheit Wert legt, ist allerdings die Frage: Obwohl der HP mit einer als "wischfest" bezeichneten schwarzen Tinte druckt, ist dieser Begriff doch nur im Vergleich zu anderen Inkjet-Druckern anwendbar. Verwendet man beispielsweise einen normalen Textmarker, um sich etwas anzustreichen, neigt die Tinte zum Verwischen - und die Markerspitze erhält einen hässlichen schwarzen Klecks. Doch mittlerweile habe ich zumindest dieses Problem gelöst: Es gibt für Tintenstrahler geeignete Markierungsstifte.

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