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Von Nullen und Einsen: Die Sommer-App-Schau

Kolumne von Ben Schwan

Die Schwemme an Programmen für Smartphones und Tablets, neudeutsch Apps genannt, lässt nicht nach - und viele Nutzer kommen kaum mit dem Ausprobieren hinterher. wiwo.de-Technik-Kolumnist Ben Schwan nimmt sich in der ruhigeren Sommerphase die Zeit, fünf Apps für gängige Geräte eingehender unter die Lupe zu nehmen. Alle Programme sollen die Alltagsproduktivität steigern helfen.

Apple-Chef Steve Jobs Quelle: REUTERS
Apple-Chef Steve Jobs präsentiert neue Apps Quelle: REUTERS

Über 200.000 Programme gibt es allein für Apples iPhone und iPad, Googles Konkurrenzplattform Android erreichte kürzlich die Marke 100.000 Stück. Aber auch die anderen Smartphones und Tablets machen rasante Fortschritte in Sachen App Stores, sei es nun Nokias Symbian oder RIMs Blackberry. Im Folgenden stelle ich fünf Anwendungen für alle fünf Plattformen vor, die mir momentan besonders gut gefallen.

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iPhone: Simplenote

Jeder Mensch macht sich Notizen, sei es nun im Job oder für das Privatleben. Das Problem: Selbst wenn man seine Gedächtnisstützen schon digital führt, hat man sie nicht immer überall dabei. Simplenote schickt sich an, dies zu ändern: Die Software erlaubt das Anlegen von Texten auf dem Handy oder dem Computer und gleicht sie stets mit einem zentralen Server im Internet ab. Dadurch hat man immer und überall seine Gedanken parat und kann sie jederzeit ergänzen. Simplenote hat zudem den Vorteil, dass das Programm eine sehr schnörkellose Oberfläche besitzt, die sich allein auf die Notizverwaltung konzentriert und sonst nicht nervt.

Die Grundversion der App ist kostenlos, wird aber dann nur mit Werbung angeboten, die sich auch zwischen einzelne Texte schummelt. Wer 7 Euro investiert, kann nicht nur die Reklame ausblenden, sondern auch einige Zusatzservices nutzen. Darunter ist ein regelmäßiges Backup mit Rückkehrfunktion, die Möglichkeit, Notizen per E-Mail zu erzeugen sowie RSS-Nachrichtenströme für Notizen. Das Premium-Abo gilt für ein Jahr - alles in allem also ein fairer Preis.

Android: 1Password

Der durchschnittliche Webnutzer jongliert mittlerweile mit Dutzenden von Zugangsdaten von A wie Amazon bis Z wie Zoho. Die dabei verwendeten Geheimnisse sind nicht immer die sichersten. So werden gerne schwache Passwörter verwendet (die sich einfach merken lassen) oder ein einzelner gehackter Account öffnet Gaunern fast alle Tore im Web. Passwortmanager helfen dabei, für jeden neuangelegten Web-Zugang ein neues, sicheres Passwort zu wählen, all diese Daten zu verwalten und sind dennoch leicht bedienbar.

Zu den populärsten Programmen auf Mac und PC gehört 1Password. Da man mittlerweile auch mit dem Smartphone vollwertig ins Internet gehen kann, wird ein Passwortmanager höchste Zeit. Hersteller Agile hat das Konzept nun auf Googles Android-Plattform übertragen. Aktuell als kostenlose Beta erhältlich, greift man mit der App auf seine Passwort-Datenbank von Laptop oder Desktop zu. So kommt man auch vom Handy aus stets an alle seine Accounts.

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